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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

236 
Wechsel muß als solidester Warenwechsel angesehen werden, und doch haben 
schließlich alle drei Wechsel nur dieselbe Ware als Unterlage, als 
Wirtschaftsgull 
In der Regel wird Wechselkredit nur für kommerzielle Wechsel 
(Warenwechsel) gegeben, d. h. für Wechsel, denen eine Warenschuld 
zugrunde liegt. Die Diskontierung der Wechsel soll also ein bei ihrem 
Verfall wirklich beendetes Geschäft darstellen. 
Die Höhe des Diskontsatzes hat erheblichen Einfluß auf das 
Wirtschaftsleben eines Volkes. Sie wird bedingt durch allgemeine, 
mit der eigenen Volkswirtschaft eng verknüpfte Bestimmungsgründe, wie 
Verhältnis des Angebots von Kapital zur Nachfrage, wirtschaftliche Ent 
wicklung, Lage der Industrie usw., und durch besondere Gründe, z.B. 
Währungsverhältnisse. Hohe Diskontsätze wirken einschränkend auf den 
Geldbedarf des Landes und hemmen ungesunde Übertreibungen in Pro 
duktion und Handel; andauernd niedrige Diskontsätze sind oft ein Zeichen 
geringer wirtschaftlicher Unternehmungslust (gelegentlich in Frankreich). 
Bankdiskont ist der von der Zentralnotenbank des Landes für den 
Ankauf inländischer Wechsel festgesetzte Zinsfuß. 
Privatdiskont nennt man den Zinsfuß, zu dem eine bestimmte 
Art von Wechseln („Privatdiskonten") angekauft werden. An die 
Beschaffenheit solcher Wechsel, die als erstklassige Geldanlage gelten, 
werden besondere Anforderungen gestellt. Die Aussteller müssen erste 
Waren- oder Bankfirmen sein, die Wechsel an einem Bankplatz, d. h. einem 
Ort, an dem die Deutsche Reichsbank eine Niederlassung hat, fällig sein; 
und da sie eine bequeme Kapitalanlage — um eine solche, nicht 
um eine Kreditgewährung im üblichen Sinne, handelt es sich hierbei — 
darstellen sollen, wird eine gewisse Mindestlaufzeit und ein bestimmter 
Mindcstbetrag gefordert. Die Höhe des Privatdiskonts ist wesentlich be 
dingt durch Angebot und Nachfrage auf dem Geldmarkt. 
Die Neichsbank hatte 1880 für erste Börsenwechsel den Privatsatz eingeführt, 
der, leicht beweglich, sich den Geldmarktvcrhältnissen anpassen sollte. Sie wollte 
gewisse Wechsel zu einem niedrigeren als dem offiziellen Satz diskontieren, weil 
die anderen Banken in Zeiten des billigen Geldstandes einen bedeutenden Teil 
des Diskontgeschäftes an sich gerissen hatten und der Reichsbank dadurch der 
Überblick über den Geldmarkt verlorengegangen war. Seit 1896 kauft die Neichs 
bank Wechsel nur noch zu ihrem Einheitssatz an.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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