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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

246 
Landes zu schützen, indem sie zu starke Goldabflüsse nach dem Auslande 
nach Möglichkeit verhindern, Goldeinfuhren vom Auslande dagegen in 
jeder Weise fördern (neuerdings vereinzelt auch „Goldabwehr"). Mit Recht 
mißt man heute der Golddeckung nicht mehr die Bedeutung zu, wie früher. 
Durch entsprechende Festsetzung des Prozentsatzes bei der Wechseldis 
kontierung wirkte früher auch die Deutsche Reichsbank auf den Geldmarkt 
und die Wirtschaftslage derart ein, daß das angestrebte währungspolitische 
Ziel soweit wie möglich erreicht wurde. 
Hatte in früheren Zeiten die Reichsbank ihren Diskontsatz erhöht, so er 
wogen Kaufleute und Industrielle, ob jetzt noch eine Kreditaufnahme für 
sie von Vorteil wäre. Je höher der Diskontsatz hinaufgeschraubt wurde, 
desto mehr unterblieben ursprünglich beabsichtigte Geschäfte. So konnte die 
Reichsbank durch Verteuerung des Kredits einer ungesunden Preissteige- 
rung entgegenwirken. Die höheren Kosten des Kredits nötigten zur schnel 
leren Abstoßung von Warenbeständen, da die Durchhaltung unrentabel 
wurde. Dadurch wurden die Ansprüche der Wirtschaft an die Reichsbank 
geringer, und das Deckungsverhältnis der Noten besserte sich. 
Für die Diskontpolitik der Zentralnotenbank sollen die Interessen des 
öffentlichen Wohls entscheidend sein. Der im offenen Markt von privaten 
Banken und Bankiers festgesetzte P r i v a t diskont hingegen wird natur 
gemäß von privatwirtschaftlichen Rücksichten bestimmt. Doch dürfen sich 
beide Sätze nicht lange Zeit allzu weit voneinander entfernen, da sonst ein 
erheblicher Teil des Wechselmaterials nicht an die Zentralnotenbank ge 
langen würde. 
Bestand zwischen dem Banksatz und dem Privat- (Markt-) Satz eine 
größere Spannung, so prüfte die Reichsbank, bevor sie eine Diskontver 
änderung vornahm, in der Regel erst die Verhältnisse des Marktes, indem 
sie mehrere Tage hintereinander größere Posten Schatzscheine zum Diskont 
anbot. Wurden diese ohne oder nur bei unwesentlicher Erhöhung des Pri 
vatsatzes aufgenommen, so war dies ein Zeichen dafür, daß viel Geld auf 
dem Markt vorhanden und eine Ermäßigung des Bankdiskonts angebracht 
war. Hatte jedoch die Abgabe großer Posten von Schatzscheinen die Wir 
kung, daß der Privatsatz stieg und sich dem Satz der Reichsbank (Bank 
diskont) näherte, so wurden auch der Reichsbank wieder mehr Wechsel zum 
Diskont angeboten, da sie auf dem offenen Markt keine Aufnahme mehr 
fanden. — Diese „diskontpolitische Hilfsmaßnahme": Kauf und Verkauf
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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