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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

275 
nung, d. h. durch Übereignung eines verhältnismäßig hohen Prozentsatzes 
Ware, erlitten haben. Die Interessenvertretung der Banken hat daher 
ihre Mitglieder gemahnt, sich nur so viel übereignen zu lassen, wie, unter 
Aufrechterhaltung einer angemessenen Marge, zur Bedeckung des Kredits 
notwendig sei. Insbesondere sollten die Banken für einen bereits gewährten 
Kredit sich nicht neue Waren sicherungsübereignen lassen. 
Entsprechend den Voraussetzungen des § 826 BGB. vorsätzliche 
Schadenszufügung in einer gegen die guten Sitten verstoßenden Weise) 
hat die Rechtsprechung des Reichsgerichts die Schadenersatzpflicht auf die 
Fälle beschränkt, in denen sich Kreditgeber Warenlager und Außenstände 
des Schuldners in einer solchen Höhe übertragen ließen, daß der betr. 
Schuldner seiner wirtschaftlichen Selbständigkeit beraubt wurde,daß 
durch die vertraglich vereinbarte Geheimhaltung andere Gläubiger in Un 
kenntnis hierüber blieben und der betreffende Kreditgeber sich zum min 
desten der Schädigungsmöglichkeit dieser anderen Gläubiger bewußt war 
und sie, wenn auch nicht beabsichtigt, in seinen Willen einbezogen hat. 
Das Streben des Reichsgerichts geht neuerdings dahin, dem Waren- 
gläubiger einen größeren Schutz als bisher zu gewähren. Die Folge hiervon 
ist eine Gefährdung der von den Banken gewährten Kre 
dite. Die Banken werden hieraus die Folgerung ziehen, daß sie bei 
Bewilligung von Krediten noch vorsichtiger als bisher verfahren müssen. 
Dadurch wird wieder der Handel geschädigt; infolge der knapperen Mittel 
müssen die Firmen sich beim Einkauf von Waren größere Beschränkung 
auferlegen. Die llberschärfe in der Haftbarmachung der kreditgebenden Bank, 
wie sie in den beiden Entscheidungen des Reichsgerichts vom 9. April 1932 
zum Ausdruck kommt, könnte sich somit als eine Kraft erweisen, die das 
Gute will, jedoch das Böse schafft. 
o) Vinkulatiönsgeschäfte, Remboursgeschäfte 
sTrassierungskredit) 
Von weit größerer Bedeutung als die Verpfändung von Waren mit 
deren gleichzeitiger Besitzübergabe ist die Verpfändung b e st i m m t e r 
P a p i e r e, die den Besitz deraufdemTransportbefindlichen 
Waren verkörpern. Vinkulationsgeschäft nennt man die Be 
vorschussung der sauf der Eisenbahn) rollenden Ware, Rem
	        

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Theoretische Sozialökonomie. Deichert, 1927.
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