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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

der L-Bank in Dresden ein Konto. X gab seiner Depositenkasse F den Auf 
trag, 500 M auf das Bankkonto des Y zu überweisen. Da eine Depositen 
kasse einer Bank kein Girokonto bei der Reichsbank unterhält, gab sie den 
Auftrag schriftlich an ihre Hauptbank. Das Korrespondenzbüro erteilte 
mittels Scheck der Hauptkasse den Auftrag, „500 M durch Reichsbank-Giro 
an die L-Bank in Dresden, zugunsten deren Depositenkasse 6, für Rech 
nung des X, zu Lasten unserer Depositenkasse F zu überweisen". Der 
Kassenbeamte gab den Auftrag auf rotem Formular an die Reichsbank; 
vorher erfolgte aber noch Kontrolle, ob der Auftrag richtig ausgeschrieben 
und der Korrespondenzscheck mit dem Zeichen des Abteilungsleiters ver 
sehen war. Der Kassenbeamte, der den Auftrag weitergab, schrieb eine Be- 
lastungsaufgabe aus, die in der Kasse und Prima-Rota gebucht wurde. Der 
Korrespondent erteilte der Depositenkasse F Belastungsausgabe, der Kon 
trolleur prüfte die Richtigkeit. Die Reichsbank gab diesen Auftrag weiter 
an die Reichsbankhauptstelle Dresden — und etwa ebensoviel Manipula 
tionen wie bei der ^.-Bank in Berlin waren bei der L-Bank in Dresden, 
die von der Überweisung schriftlich durch die Depositenkasse F in Berlin 
benachrichtigt ist, erforderlich. Welche Arbeit dadurch entstand, selbst unter 
Berücksichtigung, daß täglich eine große Zahl Überweisungen auf gleiche 
Plätze erfolgten, ist ersichtlich. 
Durch Mechanisierung des Bankbetriebes Z ist es mög 
lich, eine Anzahl dieser Tätigkeiten in einem einzigen Arbeitsgange 
zu erledigen und dadurch viel Zeit (auch durch Wegfall zahlreicher Kon 
trollen!) zu sparen. 
Ende 1927 wurde im Rahmen des Ausschusses für wirtschaftliche Verwaltung 
(AWV) beim Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit der Fachausschuß 
für Bankwesen gebildet. Als besonders wichtige Aufgabe betrachtet er die 
Vereinfachung und Vereinheitlichung des Zahlungs- und Überwei 
sungsverkehrs. Geschaffen wurden Einheitsvordrucke für 
Wechsel und Schecks (siehe S. 74 und 90). Weiter wurden Grundsätze 
für die jetzt überall durchgeführte Effekten- und Banken-Nume 
rierung aufgestellt. 
Eine Vereinfachung (Verminderung der Schreibarbeit und Beschleuni- 
gung des Platzüberweisungsverkehrs) haben die der Berliner 
ü Ausführliches hierüber und über Rationalisierung enthält an der 
Hand praktischer Beispiele meine „Bankbuchhaltung". Stuttgart 1925. 
290
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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