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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen
  • Geschichte der großen amerikanischen Vermögen (Bd. 2)
  • Title page
  • Erstes Kapitel. Eine Einschaltung über Sage
  • Zweites Kapitel. Weitere Einzelheiten über das Vermögen von Sage
  • Drittes Kapitel. Noch einmal Goulds Vermögen
  • Viertes Kapitel. Der gegenwärtige Stand des Gouldschen Vermögens
  • Fünftes Kapitel. Das Vermögen von Blair und Garrett
  • Sechstes Kapitel. Das Pacific-Quartett
  • Siebentes Kapitel. Das Werden J. Pierpont Morgans
  • Achtes Kapitel. Das Aufblühen von Morgans Vermögen
  • Neuntes Kapitel. Morgan als Bank- und Eisenbahnkönig
  • Zehntes Kapitel. Morgan der "unvergleichliche Führer der Industrie"
  • Elftes Kapitel. Morgan auf der Höhe
  • Zwölftes Kapitel. Morgan als "Retter der Nation"
  • Dreizehntes Kapitel. Das Elkinssche Vermögen
  • Vierzehntes Kapitel. Das Vermögen Hills
  • Fünfzehntes Kapitel. Das Carnegie-Vermögen
  • Sechzehntes Kapitel. Das amerikanische Proletariat
  • Index

Full text

483 — 
Prozession von Geldfürsten mit passendem Gesichtsaus- 
druck und in tadelloser Trauerkleidung, obgleich mit Aus- 
nahme seiner eigenen Familie nicht eine Seele wirklich um 
Gould trauerte. Sein Testament enthüllte einen Besitz 
von nominell 77 Millionen Dollar, aber dieses war nur die 
öffentliche Seite des testamentarischen Schriftstücks; sein 
Besitz belief sich auf viel mehr. Die ganze Hinterlassenschaft 
sollte für seine sechs Kinder — vier Söhne und zwei Töch- 
ter — verwaltet werden; Gould hinterließ nicht wie die 
Astors und einige andere Magnaten die große Masse seines 
Vermögens seinem ältesten Sohne. 
Jetzt, da Gould gestorben war, stießen viele Zeitungs- 
besitzer, die, solange er lebte, vor ihm gedienert oder furcht- 
am geschwiegen hatten, wie Gassenkehrer ihre Schmähun- 
gen hervor und zählten seine hassenswerten Taten auf. 
Die Unrichtigkeit ihrer Darstellungen bestand nicht in 
der Übertreibung seiner Lasterhaftigkeit — das wäre nicht 
möglich gewesen — sondern darin, daß sie ihn als einen 
außergewöhnlichen Betrüger herausgriffen und von dem 
System loslösten, das ihn hervorgebracht hatte und das 
allein verantwortlich gemacht werden konnte. 
Gould ging dahin als der gehaßteste Mann der Ver- 
einigten Staaten. Sozialer Ehrgeiz hatte ihn niemals berührt, 
aber in seinen Kindern entwickelte sich das Streben nach 
Anerkennung. Zuerst kam es bei jedem Schritt zu einem 
Hervorbrechen der alten Schmähung, daß ihres Vaters 
Vermögen durch Raub und Vernichtung gewonnen sei. 
Aber alle Begründer ‚von Reichtümern waren ohne eine 
einzige Ausnahme von derselben Art; alle hatten überlistet, 
gelogen, getäuscht, bestochen, betrogen und gestohlen. ı 
Jedoch die Goulds mit Hunderten von Millionen. Dollar 
zu ihrer Verfügung waren imstande, alle sozialen Hinder- 
nisse zu überwinden. Wenn jemand genug Geld hat, dann 
braucht man ihm eine auserwählte gesellschaftliche Stellung 
nicht erst zu bewilligen, er kann sie im Sturme nehmen. 
Einer der leichtesten Wege besteht darin, sich den Eintritt 
in die Gesellschaftsklasse des europäischen Erbadels zu er- 
kaufen, da dieser in der heutigen praktischen Zeit mit der 
Verhökerung von Namen für Bargeld einen lebhaften Handel
	        

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Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
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