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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

Haupt nicht möglich sein wird, gestattet das Gesetz die Herabsetzung der 
Grundkapitalsziffer. Sie ist, da eine Rückzahlung des Kapitals nicht statt 
findet, nur eine ziffernmäßige. Es erfolgt eine Sanierung sHeilung, 
Aufbesserung der Verhältnisse) in der Weise, daß das Grundkapital etwa 
in Höhe der Unterbilanz herabgesetzt wird. Die Aktien sind zur Abstem- 
P e l u n g oder zum Umtausch gegen neue, dem Herabsetzungsbeschluß 
gemäß abgeänderte Aktien einzureichen. 
In den meisten Fällen vermag die Zusammenlegung der Aktien allein 
eine Besserung nicht zu bringen. Daher ist mit der Herabsetzung des Grund 
kapitals oft gleichzeitig dessen Erhöhung verknüpft, oder es werden der 
Gesellschaft neue Mittel dadurch zugeführt, daß die Aktionäre auf 
gefordert werden, eine Zuzahlung von soundso viel Prozent zu 
leisten. Es werden zunächst sämtliche Aktien in gleichem Verhältnis zu 
sammengelegt, und dann werden durch Zuzahlungen auf zusammengelegte 
Aktien Vorzugs-Aktien geschaffen. Die Inhaber dieser Vorzugs- 
Aktien erhalten oft eine bestimmte Dividende, bevor auf die alten Stamm- 
Aktien irgend etwas fällt. Mitunter sind die Dividenden kumulativ, d. h. 
reicht der Gewinn eines Geschäftsjahres nicht aus, die den Inhabern der 
Vorzugs-Aktien zugebilligte Mindestdividende zu zahlen, so wird sie im 
nächsten Jahre soder in den nächsten Jahren) nachgezahlt; ehe dies nicht 
geschehen ist, haben die Stammaktionäre auf Dividende keinen Anspruch. 
Auch im Falle der Liquidation werden den Inhabern der Vor 
zugs-Aktien oft Vorrechte eingeräumt. 
Wird von den Aktionären zur Beschaffung neuer Betriebsmittel eine 
bare Zuzahlung gefordert — eine Vermehrung des Aktienkapitals 
findet hierdurch nicht statt —, so haben diese die schwierige Aufgabe, zu 
prüfen, ob die Gesellschaft lebensfähig ist, ob ihre Verhältnisse es vorteil 
hafter erscheinen lassen, die geforderte Zuzahlung zu leisten, oder neues 
Kapital in das Unternehmen nicht mehr hineinzustecken. In diesem Falle 
ist auf Verteilung einer Dividende in der Regel nicht mehr zu rechnen, 
da etwaige Gewinne fast ausschließlich den Inhabern von Vorzugs-Aktien 
zugute kommen. Die Stamm-Aktien werden dadurch minderwertig oder 
wertlos. Solche Wertpapiere nennt man Nonvaleurs. 
Von der ziffernmäßigen Herabsetzung szur Beseitigung einer 
Unterbilanz) ist die e f f e k t i v e Herabsetzung sRückzahlung eines Teils des 
Grundkapitals) zu unterscheiden. Sie erfolgt, wenn die Gesellschaft das 
332
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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