Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geld-, Bank- und Börsenwesen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

455 
ständigen Oberbergamt den Antrag zu stellen, ihm die Erlaubnis zur 
Ausbeutung zu geben, d. h. ihm das Bergwerkseigentum zu v e r l e i h e n. 
Er legt, wie der Fachausdruck lautet, „Mutung" ein. Ist von niemandem 
zuvor ein Recht auf das betreffende Bergwerk geltend gemacht worden, 
so wird dem Antragsteller das Bergwerkseigentum verliehen, und er 
kann mit dem Betriebe (Abbau, Mineralgewinnung) beginnen. Die 
Bergbau f r e i h e i t sollte möglichst viele veranlassen, Bergbau zu treiben 
und sich gegenseitig Konkurrenz zu machen. Ist der einzelne nicht in der 
Lage, die Kosten zu tragen, so sucht er einen oder mehrere Teilnehmer, 
um mit ihnen eine Gewerkschaft (abgeleitet von „wirken") zu bilden. 
Diese Bergbaufreiheit hatte zu großen Mißständen geführt. So gingen die 
Reformen dahin, dem Staat die Verfügung über die Hauptmineralien: 
Kohlen (so insbesondere durch die Preußischen Gesetze vom 3. Jan. 1924 >)) 
Und Salz zu überlassen, und für Überführung der Privatregale an den Staat 
eine Grundlage zu schaffen. Durch Gesetz vom 28. Februar 1935 ist das 
Bergwesen (Berghoheit und Bergwirtschaft) Reichs angelegenheit geworden. 
Eine wesentliche Einschränkung der Bergbaufreiheit brachte 
das preußische Gesetz vom 24. September 1937, das bei Gewinnung und Auf 
suchung von Mineralien den Staatsvorbehalt ausspricht. Der Staat 
kann die Ausbeutung eines Bergwerks, das ihm im Bereich dieses Vorbehalts 
Uerliehen ist, anderen Personen übertragen. Dieses Gesetz deutet die Richtung an 
sür die Neugestaltung des Reichsbergrechts. 
Nach dem Preußischen Allgemeinen Berggesetz vom 
Juni 1865, das, mit geringen Abweichungen, auch für die anderen 
deutschen Staaten gilt, genügen zur Bildung einer Gewerkschaft zwei 
Personen, sofern das Bergwerkseigentum vorhanden ist. Die Gewerk 
schaft hat sich unter Beilegung eines Namens (gewöhnlich ist es der 
Name des Bergwerks) im Grundbuch eintragen zu lassen. Bilanzver- 
"sfentlichungen brauchen Gewerkschaften nicht vorzunehmen. — 
Während die Aktiengesellschaft eine Vereinigung von Kapi 
talien ist, ist die Gewerkschaft eine Vereinigung von Per 
sonen, die sich zur Ausbeutung eines Unternehmens (Bergwerks) zu 
sammengetan haben. Das gemeinsame gewerkschaftliche Eigentum wird 
Neuerdings meist in 100 oder 1000 Anteile, Kuxe genannt (abgeleitet 
'I Die Verwaltung sämtlicher staatlicher Bergwerke, Hütten und Salinen 
^urde auf die am 13. Dezember 1923 gegründete Preußische Bergwerks- und 
Hütten-A.-G. (die „P r e u ß a g") übertragen.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.