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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

472 
ausführbaren Aufträgen gelangt nur ein Teil zur Ausführung. Nach außen 
wird dies im Berliner Amtlichen Kursblatt durch den Zusatz „bz. G. x", 
bzw. „bz. B. x" kenntlich gemacht. 
Kursanomalien, d. h. erhebliche Kursunterschiede zwischen inner 
lich gleichwertigen Effekten, ergeben sich mitunter aus börsentechnischen 
Gründen. 
Über fortlaufende (variable) Kurse, die neben dem Einheits 
kurs für eine Anzahl Wertpapiere notiert werden, s. S. 466 f. 
b) Ultimokurse 
Um 12 (Sonnabends 11) Uhr, der amtlichen Anfangszeit der Börse, be 
ginnen die beiden zu einer Gruppe vereinigten Kursmakler die ersten 
K u r s e der auf Zeit, per ultiino (siehe S. 480 ff.), gehandelten Effekten fest 
zustellen. Sie überblicken die in ihren Büchern eingetragenen Orders und 
teilen sich gegenseitig mit, bei welchem Kurse sie „glatt" sind, d. h- 
weder zu kaufen noch zu verkaufen haben. Braucht der eine Kursmakler 
Ware, so sagt ihm der andere, ob und zu welchem Kurse er zu verkaufen 
hat. Ist der eine Abgeber, so sagt der andere, ob und zu welchem Kurse 
er kaufen würde. Die öffentlich vor sich gehenden Verhandlungen führen zu 
Angebot und Nachfrage seitens des die Kursmakler umstehenden Börsen 
publikums, wodurch nicht allein die Feststellung der Kurse beeinflußt, 
sondern in vielen Fällen die Ausführung der Aufträge erst ermöglicht 
wird. Nachdem der Kurs endgültig festgestellt worden ist, was nur wenig 
Zeit beansprucht, wird er auf der in der Schranke befindlichen Tafel an 
geschrieben, um später im amtlichen Teile des Kurszettels als „erster 
Kurs" notiert zu werden. In gleicher Weise wird darauf in einer zur 
Regel gewordenen Reihenfolge bei der Feststellung der anderen ersten 
Kurse der in der Gruppe gehandelten Effekten verfahren. 
Da die auf Zeit gehandelten Papiere während einer Börse vielfachen 
Schwankungen unterliegen, notieren die Kursmakler später nicht sämt 
liche Kurse, zu denen sie in dem betreffenden Papiere Umsätze vermittelt 
haben, sondern bei Hin- und Herschwankungen nur die höchsten und 
niedrigsten Grenzkurse und um 14 Uhr (Sonnabends um 13 Uhr) die 
Schlußkurse (siehe auch S. 415). Fanden z. B. Umsätze statt zu 
160 X, 160,25%, 160,50%, 160,75%, 159,875%, 159,75 %, 159%, 
160,25 %, so lautet die Notiz 160 %—160,75 %—159 %—160,25 %-
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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