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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

473 
Diese Art der Notierung im Terminverkehr — und das gleiche gilt für den 
variablen Verkehr — gibt oft Anlaß zu Rückfragen seitens der Auftraggeber. 
Die Notiz 160—160,76—159—160,26 bedeutet, um es nochmals zu sagen, daß 
nach dem ersten Kurs von 160 sich Nachfrage zeigte, die den Kurs bis 160,75 
hob, dann Angebot hervortrat, unter dessen Druck der Kurs auf 159 zurückging, 
und daß im weiteren Verlauf der Börse neuerliche Nachfrage ein Anziehen des 
Kurses bis auf 160,25 % bewirkte. 
Hatte nun die Bank für das betr. Papier z. B. ein Verkaufslimit von 
160,25, so mußte sie das Limit ausführen, sobald dieser Kurs zu erreichen war. 
Hätte sie es nicht getan, weil sie einen höheren Kurs abwarten wollte, würde 
dann aber der Kurs zurückgegangen sein, so daß das Limit nicht ausgeführt 
werden konnte, so würde der Kunde mit Recht auf Ausführung zum Limit be 
stehen. Die Bank muß sich unbedingt ans Limit halten. 
Die „Bestens-Aufträge", d. h. die Aufträge, die lauten „bestens 
kaufen" oder „bestens verkaufen", müssen sofort, die limitierten Aufträge 
nach Erreichung des Limits ausgeführt werden. 
Die meisten Zeitgeschäfte werden mit nicht vereideten Maklern 
abgeschlossen. Diese Makler schreien, wie die Kursmakler, mehr oder 
weniger laut die Kurse, zu denen sie kaufen oder verkaufen wollen, im 
Markte aus, jedoch nicht den ganzen Kurs, sondern nur die letzte Zahl 
und den Bruchteil, z. B. „Handels 9% Geld". Der Makler will damit 
sagen: Ich kaufe Anteile der Berliner Handels-Gesellschaft zum Kurse 
von 99,25%. Will er zu diesem Kurse verkaufen, so ruft er: „Handels 
9% Brief". 
»9 1 lx aussuchen" heißt: Der Makler ist zu dem angegebenen Kurse sowohl 
Käufer wie Verkäufer. Er erklärt sich, wenn ihm die gewöhnliche Courtage 
bewilligt wird, zu beiden Geschäften bereit. 
Ein elektrisches Kursanzeigesystem besteht für Termin 
papiere und einen Teil der variabel gehandelten Effekten. In einer Höhe 
von 5 m sind seitlich in den Börsensälen große Tafeln angebracht, auf 
denen, von den Maklern bedient, in Leuchtschrift die Namen dep Effekten 
und für jede Gattung Anfangs- und Schlußkurs sowie ein etwaiger 
Zwischenkurs erscheinen. Auch die Tendenzzeichen (+ + +; ) 
werden auf diese Weise bekanntgegeben. Jeder Börsenbesucher hat auf 
diese Weise die Möglichkeit, von seinem Platz aus die Kursentwicklung 
der Papiere des Großverkehrs zu verfolgen.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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