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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

482 
An de» englischen und amerikanischen Börsen werden, entsprechend der Kopf 
haltung der Stiere und Bären, die Haussiers „Lull8" (Stiere), die Baissiers 
„Laar s" (Bären) genannt, in Frankreich „in i n e u r s" bzw. „c o n t r e - 
mineurs". In Deutschland gebraucht man für die Gesamtheit derjenigen, die 
„in blaneo", „ä dfeouvert" (ungedeckt) verkaufen, den Ausdruck „Konter- 
m i n e". 
Der volkswirtschaftliche Nutzen der Baissespekulation kann 
darin bestehen, daß sie bei a u f st e i g e n d e r Konjunktur den Opti 
mismus etwas dämpft, indem sie auch an die ungünstigen Momente er 
innert, in Zeiten wirtschaftlichen Niederganges oder 
politischer Aufregung bewirkt, daß die Fixer sich decken, 
d. h. die einzigen Personen sind, die als Käufer auftreten und dadurch ver 
hüten, daß die Papiere infolge des allgemeinen Mißtrauens usw. un 
verkäuflich werden. Die Ausschaltung der Kontermine im Kriege 
hat zweifellos bewirkt, daß der Hennnschuh, den die Baissetcndenz für jede 
Aufwärtsbewegung bildet, der Kriegsspekulation gefehlt hat. 
Ein wirtschaftliches Bedürfnis erfüllt der Terminhandel ferner 
bei der Arbitrage in internationalen Werten (siehe S. 513 ff.) und 
beim Handel derjenigen Valuten, deren Kurse größeren Schwankungen 
unterworfen sind. Kassa- und Termingeschäft lassen sich nicht von 
einander trennen. Ein Bedürfnis für den Terminhandel besteht dann, wenn 
es t e ch n i s ch unmöglich ist, nur „per Kasse" Geschäfte abzuschließen. Kasse- 
ohne Termingeschäft ist technisch vielfach undurchführbar. Jedesdieser 
Geschäfte will das Vorhandensein der anderen Ge 
schäft s a r t, braucht zur technischen Abwicklung den gesamten Apparat 
der Börse. 
Gegner des Terminhandels machen keinen Unterschied zwischen der 
berufsmäßigen Spekulation, „die sich ausschließlich der Ab 
schätzung der Preisentwicklung widmet und dadurch mehr oder bessere 
Erkenntnis der Zukunft produziert als ohne diese Arbeitsteilung möglich 
wäre" (Adolf Weber), und der Jobberei von Leuten, denen jegliche Sach- 
kenntnis abgeht, die nur aus Gewinnsucht handeln und sich mühelos be 
reichern wollen. Spekulation und Spiel sind grundverschieden. Nicht 
unerwähnt darf freilich bleiben, daß die berufsmäßige Spekulation öfter/ 
anstatt preisausgleichend zu wirken und dadurch das Publikum vor Ver 
lusten zu schützen, ihre Kundschaft zum Börsenspicl, das moralisch ver 
werflich ist, verleitet und Kursänderungen künstlich herbeigeführt hat, 111,1
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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