Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

error

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: error

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

484 
andere Börsenbesucher, die ebenfalls in Hapag-Aktien Geschäfte abschließen 
wollen. „°/g Brief" wird geschrien im Börsendialekt, das heißt: Ich bin 
bereit, Hapag-Aktien, zum Kurse von 97 5 / 8 zu verkaufen. Der Börsen 
vertreter der Dresdner Bank wird jetzt vielleicht, in der Erwartung, sie 
noch unter dem Limit zu bekommen, „ s / 8 Geld" rufen, d. h. zum Kurse von 
97 3 / 8 kaufe ich Hapag. Da die Papiere aber niemand zu diesem Kurse 
hergeben will und ein anderer, ein Chef des Bankhauses E. Meyer, jetzt 
„V2 Brief" ruft, sagt der Vertreter der Dresdner Bank: 6 Mille 
von Ihnen. Beide notieren Kurs, Menge, Namen des Kontrahenten 
usw. in ihr Börsennotizbuch; das Geschäft ist abgeschlossen. Nachträglich 
werden Schlußnoten über den mündlich vollzogenen Geschäftsabschluß 
ausgetauscht und von beiden Parteien unterzeichnet. Treu und Glau 
ben sind, wie selten anderswo, die Grund st ützen der 
Börse. Ohne schriftlichen Vertrag, ohne Handschlag, einzig und allein 
durch ein zustimmendes Wort, ein zustimmendes Kopfnicken werden Ge 
schäfte auch in großen Summen abgeschlossen. Erst nach Börsenschluß wird 
die entsprechende Schlußnote ausgestellt. So gut wie nie ist es vorgekom 
men, daß von einem Börsenbesucher hinterher ein Geschäft abgestritten 
worden ist. 
Sind die Hoffnungen des Käufers auf Steigen oder die des Verkäufers 
auf Fallen des Kurses bis zu dem Tage, an dem der Käufer die Effekten 
abzunehmen, bzw. der Verkäufer die Effekten zu liefern hat, nicht oder 
nicht in dem gewünschten Maße in Erfüllung gegangen, so erfolgt 
häufig nicht eine Realisierung, d. h. eine Ausgleichung der Engage 
ments durch Verkauf oder Kauf, sondern eine Prolongation, 
d. h. ein Hinaus s ch i e b e n des Erfüllungstermins auf den nächsten oder 
swas jedoch selten geschieht) auf einen noch späteren Monat. Wirtschaftlich 
ist das Prolongationsgeschäft ein Darlehnsgeschäft. 
Das Reportgeschäft. Die Prolongation könnte in folgenderWeise 
vor sich gehen: A hat Effekten per Ultimo gekauft, also auf ein Steigen der 
Kurse spekuliert (Haussier). Seine Erwartungen sind nicht in Erfüllung 
gegangen. Er hofft aber, daß der Kurs des betr. Papiers im nächsten 
Monat steigen wird. Da er jedoch nicht die Mittel besitzt, die gekauften 
Wertpapiere mit eigenem Gelde abzunehmen, so „schiebt er sein 
Engagement", d. h. er sucht einen Geldgeber, der die Wertpapiere 
für ihn abnimmt, mit der Verpflichtung, sie am nächstfolgenden Ultimo
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.