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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

Etwas gehalten wurde der Kurs des Silbers durch die B l a n d b i l l vom 
28. Februar 1878, die bestimmte, daß in den Vereinigten Staaten von Amerika 
monatlich für 2—4 Millionen Dollar Silber angekauft werden, und daß die 
hieraus geprägten Münzen als gesetzliches Zahlungsmittel für alle die Verbind 
lichkeiten gelten sollten, bei denen nicht ausdrücklich Zahlung in Gold vor 
geschrieben war. Da es sich jedoch als unmöglich herausstellte, so große 
Mengen Silbergeld im Umlauf zu halten, wurde später beschlossen, auf der 
Grundlage geprägter, nicht in den Verkehr gebrachter Silberdollars Silber 
zertifikate auszugeben. Als trotz dieser Maßregeln der Silberpreis weiter fiel, 
wurde am 14. Juli 1890 die Blandbill durch die Shermanbill — benannt 
nach ihrem Antragsteller, dem Senator Sherman — ersetzt. Diese besagte, der 
Schatzsekretär habe monatlich 4Ur Millionen Unzen (1 Unze — 31,1035 Gramm) 
Silber in Barren anzukaufen. Für das Silber wurden Schatzscheine 
(treasur^ notss) in Beträgen von 1—1000 Dollars ausgegeben. 
Als dann Indien durch die Silberentwertung in immer größere Bedrängnis 
gekommen war und infolgedessen 1893 seine Münzstätten für die private Silber- 
prägung geschloffen hatte, da erkannte auch der Kongreß der Vereinigten Staaten 
von Amerika, wie verhängnisvoll es für die Finanzen des Landes sei, wenn die 
Vereinigten Staaten noch weiterhin für ihr gutes Gold, das aus dem Lande 
wanderte, minderwertiges Silber erhielten. Allein von allen Staaten den 
Silberwert zu halten, war für die Vereinigten Staaten nicht möglich, und so 
hoben sie, trotz des heftigen Widerstandes der Silberpartei, am 1. November 1893 
die Shermanbill auf. Durch Gesetz vom 14. März 1900 wurde die Goldwährung 
in den Vereinigten Staaten eingeführt. 
Der Siegeszug der Goldwährung hatte vor der chinesischen Mauer haltgemacht. 
In China bildete das Silber weiter die Grundlage der Wäh 
rung. Als aber im Jahre 1935 infolge der durch die Silberankaufspolitik des 
amerikanischen Schatzamts ausgelösten Silber-Hausse starke Silberabzüge aus 
China erfolgten, entschloß sich im November 1935 die chinesische Regierung zur 
Aufgabe der S i l b e r w ä h r u n q. Gesetzliches Zahlungsmittel sind nur 
noch Banknoten. 
h>) Goldwährung und Goldkern Währung 
Goldwährung besteht, wenn Gold frei ausprägbar ist und die Gold 
münzen ohne Rücksicht auf die Höhe des Betrages zur Tilgung von Schul 
den verwendet werden können, die in Gold ausgedrückt sind oder in Gold 
umgerechnet werden. Als gesetzliches Zahlungsmittel (der 
Begriff ist weiter als der des Währungsgeldes) können auch die in Gold 
münzen einlöslichen Banknoten dienen. Sie sind dann nicht Währungs 
geld, sondern „Provisorisches" Geld, das in Währungsgeld, also „defini 
tives" Geld umgetauscht werden kann. Die Silbermünzen, die außerdem
	        

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Regelung Des Arbeitsschutzes Insbesondere Der Arbeitszeit Nach Den Zur Zeit Gültigen Gesetzen Und Verordnungen (Nebst Ausführungsanweisungen) Und Dem Entwurf Des Arbeitsschutzgesetzes (in Der Vom Reichsrat Beschlossenen Fassung). Verlag von Reimar Hobbing, 1928.
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