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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

494 
— — — 
preist die Vorzüge dieser Geschäftsform und behauptet, sie erhöhen den 
Kredit der Beteiligten. Im Gegensatz hierzu bezeichnet ein Zeitgenosse 
de la Vegas die Prämiengeschäfte als „Köder und Fallstrick für un 
bemittelte Leute". 
In England wurden die Prämiengeschäfte erst am Ende des 
17. Jahrhunderts eingeführt; anderBerlinerBörse finden wir sie im 
Jahre 1820; zu größerer Bedeutung gelangten sie in Berlin aber erst in 
den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Seit der Jahrhundert 
wende verringerten sich die Abschlüsse von Prämiengeschäften wesentlich. 
a) Vor- und Büchprämiengeschäfte 
Bei einem Vorprämiengeschäft erwirbt der Kä u f e r das Recht, an 
einem festgesetzten Termin eine bestimmte Menge eines Wertpapieres 
vom Verkäufer zu einem vereinbarten Kurse zu fordern. Macht er von 
diesem Rechte Gebrauch, so muß der Verkäufer an dem Tage, den der 
Börsenvorstand als Lieferungstag für den betreffenden Ultimo festgesetzt 
hat, liefern. 
Dieses Recht des Käufers — Wähler (in Wien Assekurat — Ver 
sicherter) genannt — bringt naturgemäß eine Verschlechterung der Lage 
der anderen Partei, die „st i l l h a l t e n" muß — in Wien Assekurant 
(Versicherers genannt; er sichert die Gegenpartei vor Verlusten. — Für 
dieses Recht, das dem Käufer eingeräumt wird, muß er an den Verkäufer 
etwas zahlen. Dieses Entgelt wird an den deutschen Börsen in den Kurs 
eingerechnet. Macht der Käufer von seinem Forderungsrecht nicht Ge 
brauch, so hat er nur das Entgelt — Prämie genannt — zu entrichten; 
er „abandonniert". 
Beispiel: X kauft zu einer Zeit, wo der Kurs von Aktien der Dedi- 
Bank per Ultimo Oktober 150 °/ 0 ist, 24 000 RM Dedi zu 155 °/ 0 mit 
5% Vorprämie — geschrieben: 155/5 V. (lies 155 äonl (französisch 
— davons 5). Dies heißt: Der Käufer X hat das Recht, von dem Verkäufer 
Ultimo Oktober die Lieferung von 24 000 RM Dedi-Bank-Aktien zum 
Kurse von 155 °/ 0 zu fordern. Tut er dies nicht, so muß er 5 °/ 0 an den 
Verkäufer zahlen. Der Gewinn des Käufers der Prämie ist unbe 
grenzt; sein V e r l u st ist auf 5(die Prämie) begrenzt. 
Wann wird der Käufer Lieferung verlangen? — Sicherlich dann, 
wenn der Kurs der Aktien der Dedi°Bank an dem für Ultimo 0k-
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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