Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Geld-, Bank- und Börsenwesen

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

516 
Eine Tafel, die sich am Eingang zu den Fernsprechzellen befindet, nennt 
die Reihenfolge, in der Berliner Börsenbesucher die Hamburger, eine 
andere Tafel die Reihenfolge, in der Hamburger Börsenbesucher die 
Berliner Börsenbesucher anrufen. Eine über der Tafel befestigte Num 
mer zeigt, welche Firmen zurzeit die beiden Leitungen benutzen. Alle 
im Turnusverkehr geführten Gespräche gelten als dringende Gespräche 
und kosten die dreifache Gebühr. 
A in Berlin meldet telephonisch dem B in Hamburg die Kurse der 
Papiere, in denen er glaubt, daß eine Arbitrage lohnend sei. Notiert 
eine Aktie in Berlin 152, in Hamburg 149,50 °/ 0 , so wird der Ham 
burger einen Posten von diesen Effekten zu 149,50 °/ 0 zu kaufen suchen, 
dann telephonisch oder telegraphisch die Ausführung dem A in Berlin 
melden, der nunmehr diesen Betrag an der Berliner Börse zu höherem 
Kurse zu verkaufen sucht. Die erste Ausführung, in diesem Falle also der 
Kauf, erfolgt meist an demjenigen Platze, an dem in dem betreffenden 
Effekt ein geringerer Umsatz stattfindet, weil hier mitunter schon ein 
kleiner Posten einen Einfluß auf den Kurs ausübt. Geschähe es um 
gekehrt, hätte in diesem Falle der Berliner die Effekten verkauft, so be 
stände die Gefahr, daß der Metist in Hamburg sich diesen Posten nicht 
beschaffen kann, und das Arbitragegeschäft würde vielleicht anstatt des 
erhofften Gewinns einen Verlust ergeben. 
• Die Goldarbitrage, wie sie früher häufig zwischen Berlin und 
London stattfand, gestaltete sich folgendermaßen: Wurde der Bank von 
England eine größere Menge Gold entzogen, so stieg infolge der Geld 
knappheit der Zinsfuß in England. Infolgedessen hoben die Londoner 
Banken und Bankiers ihre Guthaben aus dem Auslande ab, wodurch die 
Devise London im Auslande anzog. Dies nutzte der Arbitrageur tu 
Berlin aus: Er sandte deutsche Goldmünzen nach London und verkaufte 
sein auf diese Weise dort entstandenes Guthaben zu dem gestiegenen Lon 
doner Wechselkurse in Berlin. Infolge des größeren Angebots sank der 
Wechselkurs und näherte sich wieder dem Wechselpari. — Mitunter ließ 
man auch die Versendung von Gold durch ein drittes Land vornehmen- 
Deutsche Banken beorderten z. B. ihre Guthaben in Frankreich nach ® 11 8 r 
land oder sandten ausländische Wechsel oder Schecks an Londoner Banken- 
Zweck und Wirkungen waren die gleichen: Entstehung eines Guthabens
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Money. King, 1929.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.