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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

528 
Der New-Iorker Markt gliedert sich in mehrere Einzelbörsen, deren 
wichtigste die Stock Exchange ist; sie wird auch Wallstreet genannt nach 
der Straße, an der einer der Eingänge zu ihr liegt. 
Die New-Iorker Börse war, wie die anderen amerikanischen Börsen, 
eine völlig freie, klubähnliche Privateinrichtung. Die Grundidee der ame 
rikanischen Börsenreform ist: Die Börsen sollen als freie Märkte aufrecht 
erhalten, ihre Benutzung für rein spekulative Zwecke aber so weit tote 
möglich ausgeschaltet werden. Der Securities Exchange Act von 1934 
unterstellt die amerikanischen Börsen einer scharfen Aufsicht. Die Kon- 
trolle über die Börsenkredite liegt dem Federal Reserve Board ob. Beein 
flussung der Kurse durch falsche Gerüchte und irreführende Informationen 
wird streng bestraft. Spekulationen auf Kredit werden stark eingeschränkt: 
Beim Kauf von Wertpapieren müssen 55 v. H. des Börsenwertes der 
Papiere von den Kunden bei ihren Maklern hinterlegt werden, und die 
Banken müssen eine ähnliche Grenze festsetzen. 
Die Zahl der Mitglieder beträgt jetzt 1375 (Bis vor kurzem war sie auf 1100 
begrenzt); der Preis für einen „seat" (Sitz) ist sehr hoch: Ende Dezember 1936 
sind dafür 130 000 $ gezahlt worden. Dazu treten noch 4000 $ Eintrittsgeld, 
ein Jahresbeitrag von 800—1000 $, 10 $ für den Unterstützungsfonds und 
10 $ Umlage beim Tode eines Mitgliedes, für dessen Hinterbliebene dadurch 
gewiffermaßen eine Lebensversicherung in Höhe von 13 750 Z besteht. Im 
Gegensatz zur Londoner Börse ist die Mitgliedschaft dauernd. 
Bon den Mitgliedern der New York Stock Exchange gehen meist 
nur die brohers zur Börse; die anderen Mitglieder entsenden in der 
Regel ihre Angestellten, von denen etwa 14 000 die New-Iorker Börse 
besuchen. Die Mitgliedschaft der Stock Exchange wird von Bankfirmen 
und einer Anzahl Spekulanten vielfach nur erworben, um die ermäßigten 
Courtagesätze zu erhalten. 
Börsenmitglieder oder Makler, die ihre Börsengeschäfte durch Börsen 
mitglieder abwickeln, dürfen nicht zu gleicher Zeit im Emissionsgeschäft 
(iunderwriting) oder als Einzelhändler [dealer] tätig sein. Als dealer 
gilt „jede Person, die für eigene Rechnung — durch einen Makler oder auf 
andere Weise — Wertpapiere kauft und verkauft". 
Die offizielle Börse findet zwischen 10 und 15 Uhr statt. Die Geschäfte 
werden abgeschlossen: 1. „per Lasse" („cash") — Lieferung am Tage des 
Abschlusses, 2. „regulär way" — Lieferung am nächsten Geschäftstage, 
3. „at three days" — Lieferung muß am 3. Tage nach dem Abschluß er-
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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