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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

folgt sein oder 4. „buyers or sellers option" — Lieferung nach Käufers 
oder Verkäufers Wahl frühestens nach 4, spätestens nach 60 Tagen. Die 
Stock Exchange hat ihren eigenen Kassenverein, The Olearinghouse of 
the New York Stock Exchange, dem jedes Börsenmitglied angehört, und 
an das täglich bis 9 Uhr abends eine Aufstellung sämtlicher Abschlüffe 
(Olearinghouse sheet) einzureichen ist. 
Die Kurse der Anleihen verstehen sich in Prozenten, und zwar ohne 
Stückzinsen. Die Aktien werden in Dollar pro Stück notiert; neuerdings 
hat die nennwertlose Aktie mehr und mehr Verbreitung gefunden. 
Die deutschen Zeitungen bringen meist die letzte an der Börse des 
betreffenden Tages zustande gekommene Notiz (den „Schlußkurs") und, zum 
Vergleich, den Kurs des Vortages. Der in deutschen Morgenzeitungen veröffent 
lichte Schlußkurs der New-Dorker Börse ist der Kurs von 3 Uhr nachmittags, 
also nach deutscher Zeitrechnung von 9 Uhr abends. 
Ist ein Geschäft abgeschlossen, so meldet es der Makler schriftlich auf 
einem Zettel dem Komitee. Dieses registriert die Meldungen und teilt 
die Kurse der Quotation Company mit, die sie durch die telegraphischen 
Börsen-Ticker (Fernschreiber) an die Abonnenten (Brokers, Bankers und 
andere Börseninteressenten) weitermeldet. Auf endlosen Papierstreifen 
treten die Einzelabschlüsse mit Menge und Kurs hervor. In den Geschäfts 
räumen der Makler werden sie von einem Angestellten verlesen; ein 
anderer notiert sie auf einer Tafel, die von Interessenten umringt ist. 
Diese, angeregt durch die Kursmeldungen, erteilen Aufträge, die durch 
Fernsprecher zur Börse gegeben und wenig Minuten später bereits wieder 
als Ausführung an die Tafel geschrieben werden. Man kann somit in 
den Büros der Banken und Makler, ja sogar von der Straße aus durch 
die Anschläge in den Schaufenstern ständig den Verlauf der Börse be 
obachten. Da die Western Union Telegraph Company alle Börsenaus 
führungen durch ihr Telegraphennetz, an das alle bedeutenderen Städte 
der USA. angeschlossen sind, bekanntgibt, werden diese der breitesten 
Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 
Diese Veröffentlichungen erfolgen wenige Minuten nach Zustandekommen des 
betr. Geschäfts. Die Namen der Papiere werden gekürzt (auf Grund eines 
allen Abonnenten bekannten Schlüssels) angegeben. Aber nur Schlüffe von 
l0g Aktien oder einem Vielfachen von 100 oder von mehr als 1000 § in Obli 
gationen werden mittels Ticker gemeldet. Kleinere Mengen (odd hts) werden 
m >t Aufschlag (bei Verkauf mit Abschlag) von Vs—V, Punkt gehandelt. 
^4 G-babö 30. A. 
529
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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