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Oekonomik der Transformationsperiode

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Bibliographic data

Full text: Oekonomik der Transformationsperiode

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Tonkunst, Bildende Kunst, Dichtung, Weltanschauung (E,1.1902)
  • Title page
  • Contents
  • Tonkunst
  • Bildende Kunst
  • Dichtung
  • Weltanschauung

Full text

8 
Tonkunst. 
Meister — ein Pessimismus, der durch die Dresdner Erfahrungen 
gegen Ende der vierziger Jahre wohl noch verstärkt wurde. 
Aber Wagner hätte nicht der schaffenskräftige Mensch sein 
müssen, als den er sich jederzeit bewährt hat, wenn ihm nicht 
schon früh der Trieb, zunächst nur dunkel empfunden, auf— 
getaucht wäre, nun diese schlimme Welt zu bessern und damit 
einen Ausblick wenigstens zu eröffnen auf eine andere Kultur, 
eine schönere Zukunft. Der Instinkt des Regenerationsgedankens 
regte sich. Bereits auf der Reise nach Paris hatte er den 
„Fliegenden Holländer“ empfangen, in Paris bildete er ihn 
durch: das Kunstwerk, in dem er den reinsten Pessimismus, 
aber auch schon die Religion des Mitleids predigt. Was die 
Beschäftigung mit diesem Stoffe für die Entfaltung seiner 
Weltanschauung ausgetragen hat, das hat Wagner schon in 
den fünfziger Jahren deutlich übersehen und anerkannt. Und 
daneben kam ihm in Paris, zunächst wohl auf dem Wege der 
Kontrastwirkung, sein deutscher Sinn erst recht zum Bewußtsein, 
und auch dieser, gestärkt durch Beschäftigung mit der deutschen 
Mythologie, bestärkte ihn zwar in seinem Pessimismus, hob 
ihn aber zugleich empor zu der verschwommenen Hoffnung einer 
großen, glänzenden Zukunft der Kultur seines Volkes: — nicht 
in eine erträumte paradiesische Vergangenheit floh dieser Deutsche 
vor dem Elend der Zeit, wie einst der Schweizer Romane 
Rousseau: in die Zukunft streckte er sich wollend wünschend 
in noch nebelhaften, doch wohlthätigen Phantasien. In Dresden 
aber, noch vor 1848, verdichteten sich die Nebel zu bestimmten 
Vorstellungen. Wagner sah eine Regeneration der Welt nur 
möglich auf dem Wege der Kunst, — es war eine der ersten 
klareren Vorahnungen der heute offen liegenden Thatsache, daß 
das Zeitalter des sogenannten Realismus von etwa 1830 bis 
1880, das Zeitalter einer naturwissenschaftlich und historisch 
charakterisierten Aufklärung eines Tages abgelöst sein werde 
durch eine neue Zeit mit der Kunst, der ästhetischen Seite der 
Kultur, als Führerin an der Spitze. Und schon erschien 
ihm als diejenige Gattung der Kunst, die den Umschwung 
herbeiführen müsse, an erster Stelle die Dichtung und die
	        

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The Work of the Stock Exchange. The Ronald Press Company, 1930.
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