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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

46 
Vermögens gingen verloren durch diesen Papiergeldschwindel, dem Goethe 
in seinem „Jaust" ein Denkmal gesetzt hat. Mit dem Zusammenbruch der Law- 
schen Unternehmungen (1720) wurden die Noten wertlos. 
In den englischen Kolonien in Nordamerika verlor am Ende des 18. Jahr 
hunderts das Papiergeld, das zur Deckung laufender Staatsansgaben geschaffen 
worden war, fast jeden Wert. Im Anfang des Jahres 1781 war das Verhältnis 
von Silber zu Papiergeld (K o n t i n e n t a l n o t e) wie 1;500, im April 1781 
in Virginien und Nord-Carolina wie 1:1000. Washington schrieb damals: 
„Ein Wagen mit Papiergeld genügt kaum, um dafür einen Wagen mit Lebens 
mitteln zu kaufen." Um etwas als ganz wertlos zu bezeichnen, sagte man „not 
worth a Continental" (nicht eine Kontinentalnote wert). 
Trotz der schlimmen Erfahrungen, die Frankreich mit seinem Papiergeld 
gemacht hatte, suchte es noch einmal, durch Ausgabe großer Mengen Papiergeld 
seiner Geldnot Herr zu werden. Die vom Staat eingezogenen Kirchen- und Kron- 
güter boten die materielle Unterlage für die neu ausgegebenen Banknoten, die 
Assignaten, die während der Revolution von 900 Millionen Livres (1791) 
auf 46 000 Millionen Livres vermehrt wurden. Dem Umlauf entsprechend fiel 
ihr Wert, schließlich wurden 100 Livres Papiergeld so bewertet wie 1 U Livre 
Metallgeld (das Verhältnis war also 1:300). Die Assignaten wurden durch die 
Mandate abgelöst, die ebenfalls ihren Wert fast völlig verloren. 
Der Weltkrieg hat eine Ära der Papierwährung von 
bisher nicht gekanntem Umfang eröffnet. Alle am Kriege beteiligten Länder 
(mit Ausnahme der Vereinigten Staaten von Anwrika) und eine Anzahl 
Neutrale hatten (zur Deckung ihrer Banknoten) Goldausfuhrverbote er 
lassen und sind daher Papierwähr ungs st aalen geworden. Aus 
einem entgegengesetzten Grund ging Schweden (durch Einstellung der 
freien Prägung) zur Papierwährung iiber: Es wollte hiermit der drohen 
den Goldinflation entgegentreten. 
Der Währungsverfall in Deutschland (November 1923: 1 Billion 
Papiermark — 1 Goldmark) hat ähnliche Erscheinungen in anderen Län 
dern weit in den Schatten gestellt; Deutschland bot das schlimmste Beispiel 
einer Inflation *). 
st Das Wort Inflation ist zuerst in Amerika in den sechziger Jahren 
des vorigen Jahrhunderts gebraucht worden: Nach dem Sezessionskriege waren 
die Ansichten darüber geteilt, ob die gewaltig angewachsene Papiergeldmenge 
weiterbestehen bleiben oder ob sie „weggesteuert" werden solle.Diejenigen, die für 
eine Verminderung des Papiergelds eintraten, nannte man Kontraktio 
nist e n, die anderen Jnflationisten. 
Deflation als Gegensatz zur Inflation bedeutet bewußte Verminde 
rung der Geldmenge, womit meist eine Senkung der Preise erzielt wird.
	        

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Reichstarif Für Buchdruckerei-Buchbinder. [Verlag nicht ermittelbar], 1927.
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