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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

48 
Für die Jndexwährung erklärte sich auch Präsident R o o s e v e l t, als er auf 
der Londoner Weltwirtschaftskonferenz 1933 verkünden ließ: „Die Vereinigten 
Staaten wollen einen Dollar schaffen, der für die Dauer einer Generation die 
gleiche Kaufkraft und die gleiche Zahlungskraft für Schulden hat." 
Ähnliche Gedanken vertritt I. M. K e y n e s mit seiner „gesteuerten 
Währung" („managed currency“). Die Stabilität des Wirtschaftslebens 
ist abhängig von einer Stabilisierung des inneren Preisniveaus. Die Ein 
flüsse der Goldwertschwankungen müssen daher ausgeschaltet werden. Da 
die Vereinigten Staaten von Amerika — die die größten Goldvorräte der 
Welt besitzen und als Hauptgläubigerland Zielpunkt ständiger Goldwan 
derungen sind — schon heute faktisch den Goldwert manipulieren 1 2 ) müssen 
[„manipulierte Währung"!, möchte Keynes eine Weltwährung 
fPapierdollar- nicht Goldwährung), neben der nur die Pfundwährung be 
rechtigt sei, schaffen. Für alle anderen Staaten sei nur eine reine De 
vise n v a l u t a am Platze, die, auf der Grundlage des Dollars und des 
Pfundes, die kurzfristigen Schwankungen der Wechselkurse zu beseitigen 
vermag. 
Abgesehen von den Schwierigkeiten, eine wirklich zuverlässige Preis- 
indexziffer zu finden — ihre Revision würde immer von neuem 
Unruhe in die „stabile" Währung bringen —, müßte auch eine inter- 
nationale Verständigung vorausgehen, die bei den natürlichen Gegensätzen 
zwischen Rohstoff- und Verarbeitungsländern in bezug auf die Bedeutung 
der einzelnen Warengruppen für den Index kaum zu erreichen sein wird. 
In den letzten Jahren wird besonders in der Schweiz Propaganda 
für die von Silvio Gesell vorgeschlagene „F r e i g e l d" - oder 
„S ch w u n d g e l d" - W ä h r u n g gemacht. 
Ihr Erfinder, Silvio Gesell, will ein Papiergeld, das auf Kosten des 
jeweiligen Inhabers dauernd einen Teil seiner Zahlkraft ein 
büßt [daher die Bezeichnung S ch w u n d g e l d), das „F r e i g e l d", schaffen. 
Ein Reichswährungsamt, „dessen Einrichtung in einer Presse und einem Ofen 
besteht", gibt ungedecktes, uneinlösbares, mit Annahmezwang versehenes Papier 
geld aus und verbrennt das für währungstechnische Zwecke von den Steuer- 
1) A tract on monetary refonn, London 1923; deutsch: Ein Traktat über 
Währungsreform, München 1924. 
2) Den Wert einer Ware manipulieren heißt: das Angebot in ihr nicht 
der freien Konkurrenz und dem Zufall überlasten, sondern planmäßig beeinflussen.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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