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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012149900
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24397
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
30., völlig veränd. Neuauflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1937
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 566 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

' 62 
Als solche Geldersatzmittel sGeldsurrogate) sind anzusehen: 1. das 
Papiergeld, 2. die Kreditpapiere, 3. das Buchgeld. 
Von Papiergeld spricht man im gewöhnlichen Leben überall dort, 
wo ein über einen bestimmten Geldbetrag lautendes, unverzinsliches Wert 
papier anstatt baren Geldes als Umlaufs- und Zahlungsmittel dient. Theo 
retisch ist zu unterscheiden zwischen Papierwährungsgeld Eigent 
lichem Papiergeld), das unbeschränkte gesetzliche Zahlkraft hat und unein 
löslich ist, denn es ist selbst Wertmaß, und uneigentlichem Papier 
geld, das neben dem gesetzlichen und tatsächlichen Währungsgeld zur Aus 
gabe gelangt, also Geldersatzmittel ist. Nur von diesem ist hier die Rede. 
(S. auch den Abschnitt „Papierwährung"). 
Die Kreditpapiere sind nichtstaatliche Zahlungsmittel; man hat sie 
auch als „das Geld des Kaufmanns" bezeichnet. Ihre Verwendung zu 
Zahlungszwecken beruht auf dem Vertrauen, daß die gegenwärtige 
Leistung in der Zukunft durch eine entsprechende Gegenleistung ausgeglichen 
wird. Die Kreditpapiere sind nicht Geld, sondern lauten nur auf Geld. 
Sie werden auch akzessorisches Geld genannt, da das Kreditgeld 
zum Bargeld — vertretend oder vermehrend — hinzutritt. Zu unterscheiden 
sind: 
1. Schuldurkunden, die aus Kreditgeschäften hervorgegangen sind und 
erst dadurch, daß sie weiter giriert werden, anstatt Geld zu Zahlungen 
benutzt werden können. Es sind dies der Wechsel und die Anweisung. 
2. Schuldurkunden, ausdrücklich zu dem Zweck geschaffen, als Geldersatz 
mittel zu dienen: Schecks, Gold-, Silber- und Clearinghauszertifikate. 
Das B u ch g e l d sieht von dem konkreten Vorhandensein eines Geld 
zeichens völlig ab. Die Zahlungen werden bewirkt durch Gut- und Last 
schrift von einem Konto zum anderen. Die beiden Hauptformen der bargeld 
losen Zahlung sind Überweisung und Scheck. Die Scheckeinlösung kann nur 
dann ohne Bargeld erfolgen, wenn auch der Zahlungsempfänger ein Bank 
konto besitzt. Über Buchgeld sGiralgeld) s. S. 7. 
Als Geldersatzmittel sind schließlich noch W e r t s ch e i n e zu nennen, die 
zwar auch der Erleichterung des Verkehrs dienen können, aber zu ganz 
anderen Zwecken als zur Geldfunktion bestimmt sind: Zinsscheine, 
Brief-, Rabatt-Stempelmarken usw. 
Wir brauchen die Geldersatzmittel, da das Metallgeld allein nicht aus 
reichen würde, um alle Zahlungen zu leisten. Auf den Kopf der Bevölkerung
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1937.
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