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Bankpolitik

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Bibliographic data

fullscreen: Bankpolitik

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Bankpolitik
  • Title page
  • Contents
  • [I.]
  • II. Der Geldmarkt
  • III. Der Kapitalmarkt
  • [IV.]
  • Index

Full text

65. Die Konzentration der Kreditbanken. 
267 
billigere Beschaffung des Akzeptkredits und die kommerziellen Vor 
teile des Anschlusses an einen Großbanken; ern den Sieg der Konzen- 
trationsbewegung entschieden. Oft hat sich hier der Fall ereignet, daß 
ein Industrieunternehmen die Lokalbank oder den Privatbankier, seine 
bisherige Bankverbindung, verlassen mutzte, wenn seine Kreditbedürf 
nisse für die alte Verbindung zu grotz wurden. Ferner haben die Groß- 
banken infolge ihrer starken Placementskraft auch die internationale 
Finanzierung an sich gerissen und führen die Vorteile aus solchen Trans 
aktionen nur den ihnen angeschlossenen Unternehmungen zu. Aus diesen 
Gründen sind die Lokalbanken entweder in Abhängigkeit von den Groß 
banken geraten wie meistens in veutschland oder direkt in sie aufge 
gangen wie in England, oder sie konnten sich gegenüber den vordrin 
genden Großbanken überhaupt nicht entwickeln wie in Frankreich, wo 
erst in den letzten Jahren eine Gegenbewegung gegen die zu starke Kon 
zentration einsetzte. 
Immer mehr ist aus dem regulären Geschäft, von der Effekten- 
kommission abgesehen, der Privatbankier verschwunden. Vas Privat 
bankgeschäft beruht auf dem vertrauen zur Person des Inhabers. Wenn 
der Inhaber sich zurückziehen will oder stirbt und weder ein verwandter 
noch eine im Geschäft selbst herangezogene Persönlichkeit das Haus 
übernehmen kann, muß der Uebergang in eine Lank oder die Liqui 
dation gewählt werden. Oie neuere Generation von Bankierssöhnen ist 
aber zumeist weder kaufmännisch umfassend ausgebildet noch so unter 
nehmungsfreudig, daß sie im mühsamen regulären Bankgeschäft die 
Konkurrenz mit den Großbanken aufzunehmen Lust hätte. 
Und diese Konkurrenz ist auch in der Tat außerordentlich schwer. Oer 
Privatbankier kann, wenn wir von vereinzelten Ausnahmen absehen, 
Filialen nicht errichten,- die Art seiner Organisation verträgt dies nicht; 
es gibt noch in unseren Tagen Bankhäuser, die keine weitere Differen 
zierung der Arbeitsteilung außer der Scheidung zwischen Kasse und 
Buchhaltung kennen. Der Bankier übersieht das Geschäft in allen seinen 
Details, Kassierer, Korrespondent und Buchhalter arbeiten unter seinen 
Augen, er kann sich auf seine Leute verlassen und darum den umständ 
lichen Kontrollapparat der Großbanken entbehren. Gerade aber aus 
diesem Grunde widerstrebt es dem Wesen des Privatbankiers Filialen 
zu errichten und überhaupt ein Geschäft zu treiben, das er nicht in allen 
seinen Phasen aufs genaueste übersehen kann. Aus ähnlichem Gedan 
kengang heraus haben so manche Privatbankiers, wenn sie an die Spitze 
von Großbanken traten, ein instinktives Mißtrauen gegen die Errichtung 
von Filialen bewiesen.
	        

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Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
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