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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

160 
Der Typus aller Abrechnungsstellen ist das in der Mitte des 18. Jahr 
hunderts entstandene Banken Clearing-House in London. 
Einer Anekdote nach verdankt das englische Abrechnungswesen seine Ent 
stehung der Findigkeit und Bequemlichkeit einiger englischer Kassenboten. Diese 
fanden es lästig, in Wind und Wetter umherzurennen, um Noten, Wechsel und 
Schecks einzukassieren. Sie sollen sich dann in einem Lokale beim Glase Bier 
tagtäglich zusammengefunden haben, um die Forderungen ihrer Häuser soweit 
als möglich auszugleichen. Die Chefs, so berichtet die Anekdote, haben die 
Idee sehr gut gefunden, nur den Ort der Zusammenkunft hielten sie einer Ver 
besserung fähig. 
Ursprünglich beteiligten sich am Londoner Clearing-Haus nur Privat 
bankiers. Erst 1854 traten die großen Aktienbanken (Joint Stock Banks) und 
1864 die Bank von England bei. Die Zahl der Mitglieder hat sich von 32 auf 11 
vermindert. Seit 1864 sind neue Mitglieder nicht mehr aufgenommen worden. 
Nach dem englischen Vorbilde wurden 1883 in Deutschland die Ab» 
rechnungs st eilen der Deutschen Reichsbank ins Leben 
gerufen. Der Austausch der Schecks, Anweisungen, Wechsel, Domizile usw. 
und die Verrechnung zwischen den einzelnen Mitgliedern gestaltet sich bei 
der ältesten deutschen Abrechnungsstelle, der in Berlin, folgendermaßen: 
Kurz vor 9 Uhr morgens erscheinen im Abrechnungsraum, einem 
Zimmer der Reichsbank, die Vertreter der Reichsbank und der anderen 
Mitglieder der Abrechnungsstelle (Teilnehmerzahl in Berlin 1927: 28). 
Jeder Vertreter einer Abrechnungsfirma begibt sich an seinen Tisch, 
ordnet, sofern dies noch nicht erfolgt ist, die ihm von der Hauptkasse 
oder vom Wechselbüro übergebenen Schecks, Wechsel usw. nach dem 
Namen der zahlungspflichtigen Häuser, verzeichnet die Beträge einzeln 
auf einem Zettel, die Endsumme auf dem „Empfangsbekenntnis" 
und dem Abrechnungsbogen *). Die Papiere übergibt er mit dem 
addierten Zettel den Vertretern der betreffenden Firmen. Jeder Ab 
rechnungsvertreter vergleicht die Beträge der für seine Firma erhaltenen 
Schecks, Anweisungen usw. mit der Aufstellung. Stimmen die einzelnen 
Beträge und die Addition, dann gibt er das unterschriebene Empfangs 
bekenntnis den Einlieserern zurück und trägt die Endsumme auf der 
rechten Seite des Abrechnungsbogens ein. Um V-tlO spätestens ist alles 
erledigt, die erste Abrechnung beendet. Die Vertreter begeben sich mit 
i) Ein Abdruck der Formulare befindet sich im „Buch des Kaufmanns", 
7. Ausl., S. 508ff.
	        

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Money. King, 1929.
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