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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

1G2 
Private Abrechnungsstellen ohne unmittelbare Mitwirkung der Reichs 
bank. Die Reichsbank fördert diese Einrichtung, indem sie einen geeigneten 
Raum zur Verfügung stellt. Die sich aus der Abrechnung ergebenden 
Spitzen werden durch Überweisung auf Girokonto beglichen. Die hohe 
wirtschaftliche Bedeutung der Abrechnungsstellen besteht darin, daß durch 
Vereinfachung der Arbeit viel Zeit gespart und der Umlauf von Bargeld * 
in hohem Maße eingeschränkt wird. 
In V e r l i n findet feit April 1908 durch Vermittlung der Bank des Berliner 
Kassen-Vereins täglich mittags eine Scheckabrechnung statt, an der etwa 
90 Bankhäuser teilnehmen. Die Technik gestaltet sich anders als bei der Ncichs- 
bank-Abrechnung: Die Einlieferungen erfolgen durch Bote» — eine Zusammen 
kunft bevollmächtigter Vertreter der einzelnen Firmen behufs Feststellung der 
Salden findet also nicht statt — mit zwei summierten Verzeichnissen; eines von 
diesen erhält die einliefernde Firma quiitiert vom Kasseuverein zurück. Die 
Gesanitsumme wird dem Einliefernden, vorbehaltlich des Eingangs, gutgeschrie 
ben. Jeder Teilnehmer läßt nach Schluß der Einlieferung (11 Uhr) durch einen 
Boten die gelieferten Schecks mit dem vom Kassen-Verein angefertigten Ber- 
zeichnis abholen. Reicht das Guthaben auf Girokonto nicht aus, um den Gesamt- 
betrag der Schecks zu decken, so ist für Deckung bis spätestens 1 Uhr Sorge z» 
tragen. In dieser Mittags-Scheckabrechnung wurden im Jahre 1926 581 400 
Schecks im Betrage von 686,2 Millionen RM verrechnet. 
Erheblich größer als in den deutschen Abrechnungsstellen ist der Umsatz 
in den Clearing-HäusernEnglandsundderVereinig- 
ten Staaten von Amerika. Solange es aber in Nordamerika 
keine Zentralbank gab, erfolgte die Begleichung der Salden nicht, wie in 
den anderen Ländern, durch Ausschreibung eines Schecks aus die „Bank 
der Banken", sondern in barem Gelde oder in Clearing-House-Zertifikaten 
(■). S. 94). 
Es wurden im Jahre 1926 verrechnet, in runden S u m m c n : 
In den deutschen Abrechnungsstellen . . . 56,9 Milliarden NM 
Im Londoner Clearing-Honse ..... 89,8 „ £ 
In den Clearing-Häusern der Ver. Staaten 524,2 „ $ 
In der Chambre de eompensation, Paris . 647,9 
Auf die Provinz ausgedehnt ist das Abrechnungswesen in England durch 
das C o u n t r y Clearing: Jede größere Provinzialbank hat in 
London ihren Vertreter, der ihre Schecks zum Einzug übernimmt (Ver 
merk auf dem Scheck: „London agent“). Der Austausch findet täglich 
zwischen 12 und 2 Uhr im Country Clearing in London statt. Erfolgt nicht 
innerhalb dreier Geschäftstage Rücklieferung, so gelten die Schecks als bezahlt.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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