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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

201 
liehenen Grundstücke gemäß der von der Aufsichtsbehörde genehmigten An. ' Cr ; 
Weisung festgesetzt ist, o b d i e T a x e d e m w i r k l i ch e n/W e r t e n t. ^ 
spricht (siehe auch S. 270 ff.). Die Urkunden über die in Z 
thekenregister eingetragenen Hypotheken, sowie die eingetragenen Wert- 
Papiere und die etwa zur Deckung gehörigen Gelder hat der Treuhänder , 
unter dem Mitverschluß der Bank aufzubewahren. Er darf sic nur in den 
gesetzlich bestimmten Fällen herausgeben. 
Eine nur derart ausgeübte Tätigkeit des Treuhänders konnte natur 
gemäß Unredlichkeiten, wie sie um die Jahrhundertwende durch die Zu 
sammenbrüche zweier großer Hypothekenbanken mit ihren Tochterinstituten 
bekanntgeworden waren, nicht aufdecken. Die Staatsaufsicht ist daher 
durch Ministerialerlaß vom 17. November 1901 verschärft worden, haupt 
sächlich durch Vermehrung der banktechnisch vorgebildeten 
Bankinspektoren. 
Volkswirtschaftliche Aufgabe der Hypothekenbanken ist: Förderung des 
Grundkredits, privatwirtschaftlicher Zweck: Geld zu verdienen. Sie wol 
len die nicht vertretbare Hypothek durch vertretbare Wertpapiere ersetzen. 
Als Erwerbsinstitute fordern sie von den Schuldnern einen höheren Zins, 
als sie ans ihre Pfandbriefe und Obligationen gewähren, und für die 
Kapitalbeschaffung lassen sie sich eine Provision bewilligen. 
Die Nachfrage nach Darlehen entspricht nicht immer der Nachfrage 
nach Pfandbriefen; bald fehlen Sparkapitalien, bald wieder haben die 
Banken hierfür keine nutzbringende Verwendung. Die Pfandbriefe, die 
die Besitzer verkaufen (abstoßen), nimmt die Hypothekenbank, die sie aus 
gegeben hat (in der Regel durch Vermittlung des Maklers), an der Börse 
auf, da sie sonst nicht in der Lage wäre, den Kurs zu regulieren. Meist 
nur auf die zuletzt ausgegebene Serie wird an Banken und Bankiers, 
die die Pfandbriefe als dauernde Kapitalanlage unterbringen, eine Ver 
gütung (Bonifikation) gewährt. 
Hypothekenbanken, die neben dem Hypothekengeschäft unbeschränkt Bank 
geschäfte aller Art betreiben — es sind dies Institute, die bereits vor 
dem 1. Mai 1898 statutarisch solch einen erweiterten Geschäftsbetrieb ge 
habt haben —, nennt man gemischte Banken. Ihre Zahl ist in letzter 
Zeit sehr vermindert worden, da eine Anzahl gemischter Banken, die bis- 
her in ihrem Betrieb unter einheitlicher Leitung und mit einheitlichem
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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