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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

220 
warfen ist. Aus den Debetzahlen werden die Debet-, aus den Kredit 
zahlen die Kreditzinsen gerechnet. Ein Saldieren der Zinszahlen findet 
bei der Staffelrechnung, wenigstens im Bankverkehr, niernals statt. 
Machen wir uns an der Hand der Staffel mit den Grundzügen der Methode 
vertraut: Das Kontokorrent beginnt mit dem Saldo des per 31. Dezember 
1925 abgeschlossenen Kontokorrents, der 10 892 RM beträgt; hierzu kommen am 
8. Januar 1926 40 RM und 102 RM. Das Guthaben des Kunden beläuft sich 
also an diesem Tage auf 11 034 RM. Durch eine Gutschrift von RM 500.70 
wächst der Saldo auf RM 11 534.70 an. In derselben Weise wird bei jeder 
Buchung im Debet oder Kredit der Saldo gezogen und die Anzahl der Tage von 
einem Posten bis zur nächstfolgenden Veränderung des Kontos berechnet. 
Es sind von RM 10 892.— vom 31. Dezember bis 3. Januar 3 Tage 
„ „ 11034.— „ 3. Januar „ 5. „ 2 „ 
„ 11534.70 „ 5. „ „ 12. „ 7 „ 
„ „ 14 514.86 „ 12. „ „ 25. Februar 43 „ usw 
Die Summe der Zinszahlen, die in bekannter Weise berechnet werden, be 
trägt 27460. Bei einem lim ganzen Semester sich gleichbleibenden) Zinsfuß von 
4°/o ergibt dies RM 305.10 Zinsen, die dem Kunden val. p. (== Abkürzung für 
Valuta [SBert] per) 80. Juni 1926 gutgeschrieben werden. 
6) Die Kontokorrentbestätigung. 
Mit dem Kontokorrent zugleich wird dem Kunden von der Bank ein 
Begleitschreiben zugesandt, das etwa folgenden Wortlaut hat: 
„Wir (Ich) erlauben uns, Ihnen anbei den Auszug Ihres Kontos, abge 
schlossen per 192 . , zu überreichen, dessen Saldo von M zu 
unseren (bzw. Ihren) Gunsten wir auf neue Rechnung vorgetragen haben. Zur 
Bestätigung der Richtigkeit wollen Sie beifolgendes Formular benutzen." 
Das Bestätigungsschreiben des Kunden an die Bank, auf dem in der 
Regel die Bedingungen abgedruckt sind, die für den Verkehr der Bank mit 
ihren Geschäftsfreunden gelten, lautet etwa folgendermaßen: 
„Den von Ihnen erhaltenen Kontoauszug habe ich geprüft, richtig befunden 
und den Saldo von M zu meinen sbzw. Ihren) Gunsten gleichlautend 
mit Ihnen auf neue Rechnung vorgetragen." 
Die Anerkennung des in neuer Rechnung vorgetragenen Saldos bildet 
einen selbständigen Verpflichtungsgrund. Da alle bisherigen Einzel 
forderungen für abgetan gelten, erfordert, nach einer Entscheidung des 
Reichs-Oberhandelsgerichts, die Klage aus dem vom Gegenkontrahenten 
anerkannten Saldo nicht eine Darlegung der einzelnen 
P o st e n, auf welche sich der Saldo gründet.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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