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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

222 
talanlage fein, so insbesondere beim Kauf von „Privatdiskon 
ten" — bet Käufer geht dann aktiv vor und bestimmt genau die Summe, 
in deren Höhe er disponibles Kapital in Wechseln anlegen möchte; oder 
aber das Wechseldiskontgeschäft ist ein reines Kreditgeschäft: Die 
Bank kauft ihrem Kunden Wechsel ab, nicht weil sie Kapitalien anzulegen 
hat, sondern weil ihr Kunde Kapital benötigt und sich dies durch Diskontie 
rung von Wechseln beschaffen will. 
Das Diskontgeschäft ist insofern ein Kreditgeschäft, als die Bank 
möglicherweise genötigt ist, den Betrag vom Diskontanten zurückzufordern, 
nämlich dann, wenn der Wechsel vom Akzeptanten und etwaigen anderen 
Wechselverpflichteten bei Verfall nicht bezahlt worden ist —, ein Fall, der 
heute weit häufiger eintritt als je zuvor. Aus diesem Grunde kauft man 
nicht jedem Beliebigen seine Wechsel ab, sondern nur solchen Firmen oder 
Personen, die man für kreditwürdig erachtet, und man begrenzt 
weiter die Summe, bis zu der man Wechsel von der betr. Firma oder 
Person hereinnimmt (diskontiert). 
Die Bank hat der Firma 36. I. einen Diskontkredit von 50000 RM 
gewährt, bedeutet also: Die Bank hat sich bereit erklärt, der Firma X. I. 
bis zu 50 000 RM Wechsel abzukaufen, wobei für die inzwischen bezahlten 
Papiere Wechsel im gleichen Gesamtbeträge wieder neu eingereicht werden 
dürfen. Stillschweigende oder auch ausdrücklich vereinbarte Voraussetzung 
ist, daß der Bank die Bezogenen, die Aussteller und Giranten der Wechsel 
genehm sind. Nicht zum Diskont hereingenommen werden Wechsel auf 
Bezogene, die ihr Akzept unter Protest haben gehen lassen, was aus den 
vertraulichen Listen, die unter Mitwirkung aller Banken und Bankfirmen 
zusammengestellt tverden, ersichtlich ist. 
Eine kurzfristige Anlage bilden die Wechsel, da sie in der Mehr 
zahl mit einer Laufzeit von drei Monaten ausgestellt tverden und tiach Ab 
lauf dieser Frist fällig sind. Der Diskontant kennt also im voraus den 
Tag, an dem er wieder über den Gegenwert verfügen darf. Ja, vor diesem 
Tage bereits kann er den Wechsel wieder in bar Geld umwandeln, indem er 
ihn weiterverkauft srediskontiert); daher bildet der Wechsel eine fast ebenso 
liquide Anlage, toie bares Geld. Ein weiterer Vorzug der Kapital 
anlage in Diskonten ist, daß ein Sinken des Zinsfußes die Kapi 
talanlage nicht beeinflußt, da der (höhere) Zins bereits bei Berechnung der 
Wechsel in Abzug gebracht worden ist.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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