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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

224 
bildet, und die auch nicht behufs Mobilisierung eines hieraus oder aus 
einem sonstigen Grunde bereits bestehenden Guthabens gezogen sind". 
Langfristige, vom Bankier oder der Bank auf eine andere Bank gezogene 
Wechsel dienen oft dazu, fehlendes Anlagekapital zu ersetzen; sie sind daher 
als Leerwechsel anzusehen. 
Auf unsolider Basis aufgebaut sind die Reitwechsel und die Kellerwech 
sel. Beide dienen zur unreellen Kreditbeschaffung. Beim Reitwechsel 
zieht der Aussteller auf den Bezogenen und der Bezogene auf den Aus 
steller (sie „reiten aufeinander herum"), und durch Diskontierung der 
Wechsel — sie erfolgt, um die Unlauterkeit der Wechselziehung nicht so 
fort erkennen zu lassen, bei verschiedenen Banken •— verschaffen sich Aus 
steller und Bezogener die gewünschten Mittel zu relativ niedrigem Zins 
satz. Als Kellerwechsel bezeichnet der Sprachgebrauch Wechsel, die 
auf fingierte oder völlig mittellose Personen gezogen sind. Um den wah 
ren Charakter zu verschleiern, werden sie bei einer Bank zahlbar gemacht, 
lind der Aussteller schafft bei Fälligkeit die Deckung an, in deren Besitz er 
durch Ausschreibung und Diskontierung eines neuen Kellerwechsels gelangt. 
Den wahren Charakter eines Wechsels zu erkennen, ist dann sehr schwer, 
wenn die Natur des zugrunde liegenden Geschäftes dem Diskonteur nicht 
bekannt ist. Ein Spinner z. B. bezieht aus Amerika Baumwolle und 
akzeptiert dagegen; die versponnene Wolle verkauft er nach 14 Tagen an 
eine Weberei gegen deren Akzept; die Weberei verkauft die gewebte Ware 
an eine Kattundruckerei und zieht wieder auf diese. Jeder der drei Wechsel 
muß als solidester Warenwechsel angesehen werden, und doch haben schließlich 
alle drei Wechsel nur dieselbe Ware als Unterlage, als Wirtschaftsgut. 
In der Regel wird Wechselkredit nur für k o m in e r z i e l l e W e ch s e l 
Warenwechsel) gegeben, d. h. für Wechsel, denen eine Warenschuld 
zugrunde liegt. Die Diskontierung der Wechsel soll also ein bei ihrem 
Verfall wirklich beendetes Geschäft darstellen. 
ß] Bankdiskont und Privatdiskont. 
Die Höhe des Diskontsatzes hat erheblichen Einfluß aus das 
Wirtschaftsleben eines Volkes. Sie wird bedingt durch allgemeine, 
mit der eigenen Volkswirtschaft eng verknüpfte Bestimmungsgrüilde, wie 
Verhältnis des Angebots von Kapital zur Nachfrage, wirtschaftliche Ent- 
Wicklung, Lage der Industrie usw., und durch besondere Gründe, wie
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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