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Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Grundfragen der englischen Volkswirtschaft

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Grundfragen der englischen Volkswirtschaft
  • Title page
  • Contents
  • I. Das englische Agrarwesen. Von Dr. Rudolf Leonhard
  • II. Die englische Industrie. Von Dr. Theodor Vogelstein
  • III. Das englische Kreditwesen. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • IV. Die Arbeiterfrage in England. Von Professor Dr. Edgar Jaffé
  • V. Die Organisation des britischen Weltreichs. Von Professor Dr. M. J. Bonn
  • V. Der moderne Imperialismus. Von Professor Dr. M. J. Bonn

Full text

Die Arbeiterfrage in England. 
49 
einer vollkommen neuen Stellungnahme der unteren Volksschichten 
gegenüber dem Bürgertum. 
Die Arbeiter mußten daran verzweifeln, ihre berechtigten Forde 
rungen auf dem friedlichen Wege der Parlamentsreform zu er 
reichen, sie warfen sich einer radikalen und sozial-revolutionären 
Bewegung in die Arme. Es ist die Zeit des sogenannten Chartismus. 
Auflehnung gegen die öffentliche Ordnung, Zusammenrottung und 
Zerstörung von Fabriken, Brandstiftung und Verwüstung durch 
organisierte Banden waren an der Tagesordnung. Die Fabrikanten 
waren genötigt, ihre Fabriken durch militärische Besatzungen oder 
aufgefahrene Geschütze zu sichern. Die große Fabrikstadt Birming 
ham befand sich mehr als eine Woche lang in den Händen der Auf 
ständischen, und der Herzog von Wellington, der sie zurückerobern 
mußte, soll gesagt haben, daß er in seiner ganzen langen, kriege 
rischen Erfahrung noch keine Stadt in einem solchen Zustande ge 
sehen habe, wie Birmingham nach Beendigung des Schreckensregi 
mentes. Zuletzt planten die Chartisten sogar einen allgemeinen 
Rachezug aller Arbeiter nach London, um das Parlament zur An 
nahme ihrer Forderungen zu zwingen. Der Zug wurde nur mit Auf 
bietung von Waffengewalt und Einstellung von Bürgern als Frei 
willigen auf halbem Wege zum Stehen gebracht. Der Chartismus, 
der als eine politische Bewegung begonnen hatte, mit dem Programm, 
den Arbeitern die gleichen politischen Rechte zu sichern, wie sie der 
Mittelstand sich durch die Reform von 1832 erobert hatte, endete 
infolge des Widerstandes des Bürgertums in voller Revolution. Die 
Literatur der beginnenden vierziger Jahre zeigt uns ganz deutlich, 
wie in allen Kreisen die Überzeugung herrschte, daß man mit Be 
stimmtheit auf den Ausbruch einer großen, allgemeinen sozialen Um 
wälzung in nächster Zeit zu rechnen haben werde. Thomas Carlyle 
vergleicht das Land mit einem Boote, das führerlos den Katarakten 
des Niagara entgegentreibt, und für das es nur eine Frage der Zeit 
ist, wann es in diesen untergehen muß. Der Höhepunkt der Krisis 
wird wohl durch das Jahr 1846 bezeichnet, das infolge des Versagens 
dei Kartoffelernte zu allem noch eine Hungersnot in Irland brachte. 
Während nun in den nächsten Jahren die Stürme einer wirklich 
großen, politischen Revolution über den Kontinent von Europa 
dahinbrausen, bleibt England von diesen unberührt, die geschilder 
ten Schwierigkeiten lösen sich scheinbar wie von selbst, und eine 
Veröffentlichungen der Handelshochschule München. I. Heft. 4
	        

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Der Deutsche Post-Zeitungsgebührentarif. [Quatz], 1914.
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