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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

374 
In einem Kurszettel aus dem Jahre 1805 finden wir 8 „Wechsel-", 
6 „Geld-" und 11 „Fondskurse" notiert. Unter den Fondskursen befanden sich 
die Aktien der von Friedrich dem Großen errichteten Tabaks-Regie-Gesellschaft, 
der Seehandlung und der Emdener Herings-Kompagnie, ferner Pommersche, 
Kur- und Neumärkische, Westpreußische und Ostpreußische Pfandbriefe. 
Größere Bedeutung erlangten die deutschen Börsen, insbesondere die 
Börsen von Berlin und F r a n k f u r t a. M., erst in den ersten Jahr 
zehnten des 19. Jahrhunderts, als zahlreiche Emissionen von Staats 
anleihen stattfanden. Bis etwa 1866 standen die Börsen von Berlin 
und Frankfurt a. M. gleichberechtigt nebeneinander. Als Berlin dann 
Hauptstadt des maßgebenden deutschen Bundesstaates und 1870 Reichs 
hauptstadt wurde, das Bankwesen dort einen gewaltigen Aufschwung 
nahm und der alte Satz sich bewahrheitete, daß alles wirtschaftliche Leben 
sich nach dem politischen Zentrum hinbewege, erlangte die Berliner Börse 
mehr und mehr eine überragende Stellung. Frankfurt, Hamburg und 
alle anderen Provinzbörscn klagten über die wachsende Übermacht der 
Berliner Börse. Mit am meisten litt vielleicht die Breslauer 
Börse. Ihre Mitgliederzahl war von 678 (1875) auf 186 (1904) 
zurückgegangen. Der Umsatz des Breslauer Effekten-Saldierungs- 
vereins, der 1881 noch 350 Millionen M betragen hatte, war 1903 auf 
7 Millionen M zusammengeschrumpft. 
An der Berliner Fondsbörse wurden im Jahre 1850 nur 63 Effekten 
notiert, 1870 war ihre Zahl auf 309 und 1900 auf 1872 angewachsen. 
Allerorten wurden Eisenbahnen gebaut, wozu große Kapitalien erfordcr- 
lich waren. Da eine einzelne Person das Kapital unmöglich auf 
bringen konnte, entstanden Kapitalassoziationen. Zahlreiche 
Aktiengesellschaften wurden in rascher Reihenfolge begründet, 
und ihre Anteilscheine, Aktien, bildeten einen beliebten Gegenstand des 
Handels und der Spekulation. Durch die Eisenbahnen wieder wurden 
neue Gebiete erschlossen, neue Industrien ins Leben gerufen, die von 
den Banken durch Kreditgewährung unterstützt wurden. Dies hatte eine 
Vermehrung der Banken und eine Vergrößerung des Kapitals der be 
stehenden Bankinstitute zur Folge. 
Durch Verstärkung der Militärmacht, Bau von öffentlichen Ge 
bäuden, durch Anlegung von Land- und Wasserstraßen benötigten die 
Staaten jahraus jahrein neue Mittel. Die Zahl der Staatsanleihen
	        

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La Question d’Orient Depuis Ses Origines Jusqu’ À Nos Jours. Librairie Félix Alcan, 1914.
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