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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

391 
eines „Privatklubs" zum Zwecke des Börsenhandels, bildet die offi 
zielle Fortsetzung der Mittagsbörse. Die an der Abendbörse abge 
schlossenen Geschäfte werden so erfüllt, als ob sie am nächsten Börsentage 
abgeschlossen wären. 
In der Mitte des Börsensaales befindet sich eine große Schranke, in 
die sich die Kursmakler zwecks Feststellung der Kurse begeben, nachdem 
sie die Aufträge, die ihnen auf Zetteln (rosafarben für die Einheitswerte, 
weiß für Aufträge zu variablen Kursen) schriftlich erteilt sind, in dem au 
den Börsensaal anstoßenden Saal der Maklerkammer entgegengenomnien 
haben. Während des Kursmachens werden von den Maklern noch münd- 
lich Aufträge entgegengenommen. Die Knrsmakler sind nicht in Gruppen 
eingeteilt, sondern handeln in den ihnen zugewiesenen Wertpapieren 
selbständig. 
In Hamburg ist das Börsengebäude an den Werktagen von morgens 
8 bis abends 10, an den Sonn- und Festtagen von morgens 8 bis nach 
mittags 3 Uhr geöffnet. Während früher der Zutritt zu den dem allge- 
meinen Geschäftsverkehr dienenden Räumen allen anständigen männlichen 
Personen freistand, darf seit dem 1. Dezember 1921 das Hamburger Bör 
sengebäude nur noch von denen betreten werden, die eine von der Handels 
kammer ausgestellte Zulassungskarte vorweisen; diese wird grundsätzlich 
nur, gegen Zahlung einer Gebühr, an eingetragene Firmen und deren 
Angestellte ausgehändigt. Wer die Wertpapierbörse besuchen will, muß 
noch eine weitere Karte lösen, deren Ertrag dem Verein der Mitglieder 
der Fondsbörse zufließt. Die Fondsbörse tagt amtlich von 12—iy 2 ; nach 
her findet nur noch Freiverkehr statt. Von den ausgegebenen Zulassungs 
karten entfällt nur ein kleiner Teil auf die Fondsbörse. 
An der Hamburger Börse gibt es keine beeidigten Makler, sondern nur 
für die Notierung in Pflicht genommene Vermittler, deren Tätigkeit nicht 
auf die Gruppe von Papieren, die sie zu notieren haben, beschränkt ist. 
Die amtliche Feststellung der Kurse erfolgt durch ein Mitglied des Börsen 
vorstandes auf Grund der von den Maklern ermittelten Geschäfte und 
der Anmeldungen von den in das Firmenregister der Fondsbörse ein 
getragenen Firmen. Die Anmeldezettel über die Geschäfte, die von diesen 
Firmen in der Zeit von 12—2 1 /* Uhr zustande gekommen sind oder abzu 
schließen versucht wurden, sind in die im Börsengebäude zu diesem Zweck 
angebrachten Kasten zu legen.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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