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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

die Interessen der Fondsbörse" auf Grund von Richtlinien, die am 
20. Februar 1923 gegeben worden sind. 1925 hat dieser Ausschuß eine 
Bereinigung des Marktes vorgenommen und von den unnotierten Werten, 
die in der Inflationszeit auf 170 angewachsen waren, die Hälfte gestrichen. 
Die Mitglieder der Zulassungsstelle üben ihre Tätigkeit ehre n a m t - 
l i ch aus. Die für die Bewilligung der Zulassung erhobenen Gebühren 
fließen in die Kasse der Börse bzw. des Handelsorgans, dem die Ver 
waltung der Börse obliegt. 
Im Haushaltsplan der Industrie- und Handelskammer 
Berlin sind für das Rechnungsjahr 1925/26 eingesetzt als „Gebühren für 
die Einführung von Wertpapieren zum Börsenhandel" 60 000 RM. Eine 
relativ geringe Summe gegenüber den anderen Posten „Gebühren für den 
Besuch der Börse und Benutzung der Einrichtungen der Börse" 1 303 000 RM, 
„Einnahme aus den Börsensälcn lPlatzmietens" 254 000 RM. 
Die Stellung eines Antrags auf Zulassung von Wertpapieren darf 
nur von Firmen erfolgen, die an dem betreffenden Börsenplatz ansässig 
sind. Da, zwecks Erlangung eines größeren Marktes, die an einer 
Provinzbörse eingeführten Papiere später häufig noch Zutritt zur Ber 
liner Börse suchen, ergibt sich für Berliner Banken und Banksirmen, die 
von der Gesellschaft oder dem betr. Konsortium niit der Stellung des 
Zulassungsantrages betraut werden, eine gute Einnahmequelle. 20 000, 
30 000 NM und niehr werden für diese Tätigkeit liquidiert. — 
Z. Zulafimigsantrag und Prospekt. 
Sollen Wertpapiere an einer Börse zum Handel zugelassen werden, 
so muß von einer an dieser Börse vertretenen Bank oder Bankfirma ein 
diesbezüglicher schriftlicher Antrag unter Beifügung des von 
dem Antragsteller unterzeichneten Prospektes und verschiedener Nachweise 
an die Zulassungsstelle gerichtet werden. Diese vom Börsengesetz aus 
drücklich geforderte Mitwirkung einer Bank bei der Zulassung von Aktien 
zum Börsenhandel ist für die Bank ein sehr ertragreiches Geschäft. Die 
dafür geforderte Provision ist unverhältnismäßig hoch. Da eine große 
Zahl industrieller Gesellschaften, deren Aktien bisher nur an einer Pro 
vinzbörse zum Handel zugelassen waren, den Wunsch hat, den Aktien ihres 
Unternehmens einen größeren Markt zn eröffnen, so sind die Berliner 
Banken und Bankfirmen im Vorteil gegenüber den Provinzinstituten.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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