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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

407 
Die Landschaften ‘) sind eine Schöpfung Friedrich des Großen. Als 
nach Beendigung des Siebenjährigen Krieges der schlesische Adel und 
Grundbesitz unter den Folgen der Verwüstungen sehr zu leiden hatte und 
den zum Aufbau der Wohn- und Wirtschaftsgebäude und zur Anschaf, 
sung von Vieh benötigten Kredit überhaupt nicht oder nur unter großen 
Opfern (10—12-% Zinsen) erhalten konnte, kam dem Berliner Kauf- 
mann V ü h r i n g der Gedanke, der Kreditnot durch Errichtung von g c- 
nossenschaftlichen Kreditin st ituten zu steuern. Nicht der 
Gutsbesitzer, der das Darlehen erhält, allein, sondern sämtliche zur 
Ritterschaft gehörige Besitzer von Gütern — der Frage der Be 
leihung der b ä u e r l i ch e n Güter konnte erst nach Aufhebung der Erb 
untertänigkeit nähergetreten werden — sollten solidarisch für die 
Verbindlichkeiten haften. Friedrich der Große billigte den Plan, 
und der spätere Großkanzler von Carmer, beauftragt, ihn auszu 
führen, ries 1770 die Schlesische Landschaft ins Leben, die sich 
dermaßen bewährte, daß bald auch in den anderen Provinzen solche land- 
schaftliche Institute entstanden. 
Die Kreditgewährung an die Gutsbesitzer erfolgt nicht in bar, sondern 
in Pfandbriefen, die der Darlehnsnehmer veräußern muß, bzw. 
durch die Landschaft verkaufen lassen kann * 2 ). Zur Bestreitung der Ver- 
waltnngsgebühren zahlen die Schuldner außer den Zinsen und den Til- 
gungsbeiträgen noch den sogenannten Quittungsgroschen. Die Grund 
sätze, nach denen die zu beleihenden Güter von ortskundigen Landwirten 
abgeschätzt und die Höhe des zu gewährenden Darlehens bestimmt lvird, 
sind bei den einzelnen Landschaften verschieden, liberall aber wird durch ehren- 
auitliche Vorstände und bezahlte Beamte mit größter Vorsicht zu Werke gegangen. 
Eine solidarische Haftung (Genera lgarantie) sämtlicher Guts 
besitzer der Provinz besteht z. T. noch bei den alten Landschaften. Sie 
fehlt bei den neueren Landschaften und bei Pfandbriefen, die auf Grund 
von Beleihungen über die erste Taxhälfte hinaus ausgegeben sind. 
1) Literatur: Robert Franz, Die landschaftlichen Kreditinstitute 
in Preußen. Berlin 1902. Felix Hecht, Die Landschaften und landschafts- 
ähnlichen Kreditinstitute in Deutschland. Leipzig 1908. 
2 ) Erfolgt die Kreditgewährung durch Pfandbriefe ohne Rücksicht auf 
die Aufnahmefähigkeit des Marktes, so kommt dies in den 
Kursrückgängen der Pfandbriefe zum Ausdruck.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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