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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

H 
f) Industrie-Obligationen. 
Die Schuldverschreibungen industrieller und Bergwerksgesellschaften, 
die einen großen Raum des Kurszettels füllen, sind dadurch entstanden, 
daß einzelne Gesellschaften Bankkredite in einer Höhe in Anspruch ge 
nommen hatten, daß die Banken, um nicht einen allzugroßen Teil ihrer 
Mittel festzulegen, diese Schuld in kleine, abgerundete Beträge zerlegten 
sObligationenausgabe) und wieder weiter veräußerten. Der Obligations 
kredit ist für die Unternehmung insofern angenehmer als die Emission 
neuer Aktien, als dadurch eine Verwässerung des Aktienkapitals vcr- 
hindert und evtl, die Fortzahlung hoher Dividenden gesichert wird. Für 
ein schwaches Unternehmen hingegen ist die Obligationenausgabe eine 
Last, die ihr auch in Zeiten, wo sie sonst keine Dividende zahlen würde, 
aufgebürdet ist. Da zur Ausgabe von Inhaber papieren staatliche 
Genehmigung erforderlich ist, sind die Obligationen fast stets Order- 
Papiere, die mittelst Blankoindossament übertragen werden. 
Zur Sicherheit der Gläubiger sind vielfach notarielle Verpfändungs- 
urkunden ausgefertigt und Kautionshypotheken eingetragen worden. An 
diesen Kautionshypotheken nehmen die Teilschuldverschreibungen — 
Partial- Obligationen genannt, weil sie Teile einer großen 
Schuldforderung sind — mit gleichen Rechten teil. Die Obligationen 
sind an die Order eines Bankhauses gestellt und durch Indossament 
übertragen. Die Rückzahlung erfolgt bei vielen Gesellschaften mit 
einem im voraus festgesetzten Aufgeld (Agio). 
Eine generelle Beurteilung ist bei dieser Kategorie von Wertpapieren 
äußerst schwierig. Maßgebend ist in erster Linie die Lage der Gesellschaft 
und die Art der bestellten Sicherheit shypothekarische Eintragung usw.). 
Die Obligationäre rangieren vor den Aktionären. Beträgt die Obliga- 
tionenschuld ein Vielfaches des Aktienkapitals, so wird dieses Vorrecht 
illusorisch. Beim Erwerb derartiger Schuldverschreibungen ist eine genaue 
Prüfung der Verhältnisse des betreffenden Unternehmens erforderlich. 
Ein großer Teil der Gesellschaften benutzte die Markentwertung, ihre 
Obligationenanleihe zu kündigen. Soweit dies nicht geschehen war, 
bzw. die Besitzer sich mit dieser Art der „Rückzahlung" nicht einverstanden 
erklärt hatten, trat Ausivertung zu 15 °/o ein, und die Altbesitzer erhielten 
überdies einen verzinslichen Genußschein in Höhe von 10% der alten 
410
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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