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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

450 
verkäuflich werden. Die Ausschaltung der Kontermine im Kriege 
hat zweifellos bewirkt, daß der Hemmschuh, den die Baissetendenz für jede 
Aufwärtsbewegung bildet, der Kriegsspekulation gefehlt hat. 
Ein wirtschaftliches Bedürfnis erfüllt der Terminhandel ferner 
bei der Arbitrage in internationalen Werten ssiehe S. 484 ff.) und 
beiin Handel derjenigen Valuten, deren Kurse größeren Schwankungen 
unterworfen sind. Kassa- und Termin geschäft lassen sich nicht von 
einander trennen. Ursache für den Terminhandel ist da gegeben, wo es 
technisch unmöglich ist, nur „per Kasse" Geschäfte abzuschließen. Kasse- 
ohne Termingeschäft ist technisch vielfach undurchführbar. Jedes dieser 
.Geschäfte will das Vorhandensein der anderen Geschäftsart. 
„Wer per Kasse handelt, benutzt ebenso wie derjenige, der Zeitgeschäfte ein 
geht, den ganzen periodisch zusammenhängenden Apparat der Börse *)." 
Die Gegner des Terminhandels sehen nur die Schäden, die der 
Mißbrauch des Zeitgeschäftes und die Ausschreitungen der 
Spekulation anrichtet. Sie machen keinen Unterschied zwischen der ge 
sunden, volkswirtschaftlich wohlberechtigten Spekulation, die schon des 
wegen von größter Wichtigkeit ist, weil durch sie größere Kursschwan 
kungen nach oben sowohl wie nach unten vermieden tverden, und der Job 
berei von Leuten, denen jegliche Sachkenntnis abgeht. Die Vorzüge des 
Terminhandels sind tveit größer als die Nachteile, die durch Ausschrei 
tungen entstehen. Spekulation und Spiel sind grundverschieden. 
Der Spekulation in einem gewissen Umfange bedarf die Wirtschaft. „Die 
Spekulation in die richtige Wege zu leiten, sie nicht über die Stränge 
schlagen zu lassen, liegt vft in der Macht des Bankiers. — Der Spekulant, 
ein Kopfarbeiter, der eigenes Geld, nicht fremdes riskiert, ist nötig und 
wichtig Z." 
b) Abwicklung der Termingeschäfte. 
«) Allgemeine Bestimmungen. 
In welchen Wertpapieren ein Terminhandel stattfindet, und wie 
groß die M i n d e st summen sein müssen, in denen — im Gegensatz zum 
Kassaverkehr, bei dem die einzelnen Schlüsse nach unten nicht begrenzt 
1) S. Promies, a. a. O. S. 54. 
2 ) Bankdirektor Oskar Wassermann, Referat auf dem VI. Bankier- 
tage, am 15. September 1925.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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