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Holländische Wirtschaftsgeschichte

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Bibliographic data

Full text: Holländische Wirtschaftsgeschichte

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

zu Verbesserungen anregen konnte. Wenn schließlich diese Industrie 
zugrunde gegangen ist, so lag das an einer Reihe zusammenwirken- 
der Momente. Die neu erwachende Konkurrenz des Auslandes 
hat hier in gleicher Weise gewirkt wie die teuren Lebensverhält- 
nisse und hohen Arbeitslöhne in Holland; die Teuerung war größten- 
teils zuzuschreiben der nach dem Utrechter Frieden eintretenden 
starken Vermehrung der Lasten, die nun nicht mehr allein dem 
jetzt weniger leistungsfähigen Handel, sondern auch der Industrie, 
namentlich aber dem inneren Verbrauch aufgebürdet wurden‘). 
Allerdings beschränkte sich der Verfall der Indu; 
strie nun nicht etwa auf die durch die Fremden?) neu geschaffene, 
sondern riß auch einen Teil der alten bodenständigen Industrie, 
die von jener Einwanderung berührt war und sich nun auf Luxus- 
gegenstände geworfen hatte, mit sich. So ging, wie wir sahen, die 
Leidener Textilindustrie schnell zurück, z. T. wohl aus inneren 
Gründen; in Haarlem war es ähnlich; hier fiel die Bevölkerungs- 
zahl von 60 000 im Jahre 1690 auf 25 000 im Jahre 1754. In Enck- 
huizen, in Hoorn zeigte sich ein ähnlicher Rückgang; in ersterer 
Stadt wurden 1632—1732: 1290, in Hoorn 1700—1760: 568 Häuser 
abgebrochen?). 
Man hat diesen allgemeinen gewerblichen Rückgang der an- 
geblichen Verkennung der staatswirtschaftlichen Begriffe in den 
Niederlanden zugeschrieben, der unglücklichen Lust, Frankreich 
nachzuahmen und auch hier die Tendenzen Colberts zu ver- 
wirklichen, wobei vergessen worden ist, daß es bei Maßnahmen 
der Wirtschaftspolitik ein großer Unterschied sei, ob es sich um 
dieses oder jenes Land handle; für die Niederlande hätten jene 
Schutzgesetze nichts getaugt; nicht die Industrie, sondern der 
Welthandel sei ihr Ziel und Zweck; die künstlich aufgefütterte 
Industrie mußte zugrunde gehen, sobald die natürlichen Wirt- 
schaftsverhältnisse wieder in Funktion traten. Der vorübergehende 
Charakter dieser neuen Industrie beruhte auf dem durch die fran- 
zösische Politik veranlaßten Rückgang der niederländischen Aus- 
1) Berg; S. 251. 
?) Auf die nach dem Utrechter Frieden erfolgenden Einwanderungen (Berg, 
S. 73) braucht hier nicht weiter eingegangen zu werden. 
3 Berg, S. 258. Die Angabe der 60 000 Einwohner für 1690 ist wohl 
zu hoch: vgl. oben S. 25. 
I51I
	        

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Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
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