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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

den Überfluß an einem anderen Ort gedeckt und so zwischen Bedürfnissen 
und Befriedigungsmitteln ein Gleichgewicht geschaffen wird, große Ein- 
schränkungen erfahren hat. 
Die G o l d a r b i t r a g e, wie sie früher häufig zwischen Berlin und 
London stattfand, gestaltete sich folgendermaßen: Wurde der Bank von 
England eine größere Menge Gold entzogen, so stieg infolge der Geld 
knappheit der Zinsfuß in England. Infolgedessen hoben die Londoner 
Banken und Bankiers ihre Guthaben aus dem Auslande ab, wodurch die 
Devise London im Auslande anzog. Dies nutzte der Arbitrageur in 
Berlin aus: Er sandte deutsche Goldmünzen nach London und verkaufte 
sein auf diese Weise dort entstandenes Guthaben zu dem gestiegenen Lon 
doner Wechselkurse in Berlin. Infolge des größeren Angebots sank der 
Wechselkurs und näherte sich wieder dem Wechselpari. — Mitunter ließ 
man auch die Versendung von Gold durch ein drittes Land vornehmen. 
Deutsche Banken beorderten z. B. ihre Guthaben in Frankreich nach Eng- 
land oder sandten ausländische Wechsel oder Schecks an Londoner Banken. 
Zweck und Wirkungen waren die gleichen: Entstehung eines Guthabens 
im fremden Lande, Verkauf von Anweisungen auf dieses Guthaben, Rück- 
gang des fremden Wechselkurses. 
Um Gold ins Land zu ziehen, gewähren die Zentralnotenbanken für 
Gold, das ihnen zum Verkauf angeboten wird, zinsfreie Vor- 
s ch ü s s e, so daß der Importeur den Zinsverlust während der Zeit des 
Goldtransportes bei den Sendungsspesen nicht zu kalkulieren braucht. 
Diese Maßnahme wirkt, ebenso wie die Erhöhung des Ankaufspreises für 
Gold, als Einfuhrprämie. Die Deutsche Reichsbank hat öfter für 
weit längere Zeit, als die Reise tatsächlich beanspruchte, zinsfreie Vor 
schüsse gewährt (bis zur Dauer von 6 Wochen), so daß diese Zinsen als 
Extragewinn gebucht werden konnten. 
Wie die Gold-, sucht auch die G el d a r b i t r a g e die zwischen 
zwei Ländern bestehenden Unterschiede der Zinssätze auszugleichen. 
Neben dem Diskontsatz spielt hierbei naturgemäß eine wesentliche Rolle 
der Devisenkurs, der besagt, wie das im fremden Lande entstandene Gut 
haben zu verwerten ist. Die zwischen Deutschland und Frankreich be 
stehende Differenz des Diskontsatzes wurde von deutschen Banken häufig 
in der Weise ausgenutzt, daß sie die (zu höheren Sätzen) diskontierten 
Wechsel bei Pariser Banken zu dem dortigen (niedrigeren) Zinsfuß ver- 
487
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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