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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

pfändeten („i n Pension gäbe n"). In der Zinsdifferenz liegt eine 
Risikoprämie, sofern nämlich das deutsche Bankhaus die Valutaschwankung 
zu tragen hat, d. h. bei Abwicklung des Geschäftes (einige Tage vor Fäl 
ligkeit der Wechsel) die ausländische Valuta höher bezahlen muß, als 
sie sie bei Eingehung des Geschäftes verwerten konnte. Oft wird aber 
auch vereinbart, daß der Umrechnungskurs bei der Rückgabe der gleiche 
wie bei der Hereinnahme sein soll. 
Eine große Rolle spielte in letzter Zeit die Devisenarbitrage. 
Die benötigte Devise wird am fremden Platz gekauft, wenn sich nach der 
Parität dort ein niedriger Kurs ergibt. Der „Loga-Kalkulator", eine 
Schweizer Erfindung, hilft beim Umrechnen. Der Devisenhändler hat oft 
mehrere Länder gleichzeitig an der Strippe: Er telephoniert z. B. mit 
Amsterdam, ein anderer Devisenhändler derselben Bank in der durch 
ein Schiebefenster verbundenen Nachbarzelle gleichzeitig mit Brüssel; der 
Brüsseler Geschäftsfreund ist vielleicht gleichzeitig mit Paris und Paris 
mit London verbunden. So ergeben sich oft eine Menge gewinnbringender 
Kombinationen. 
Betrachten wir die Paritätsberechnung von folgender Notiz: 
New Jork, 13. April 1926 (Funk-Telegramm). Wechsel auf Berlin 
Schlußkurs 23,80. 
Der in deutschen Morgenzeitungen veröffentlichte Schlußkurs der New Dorker 
Börse ist der Kurs von 3 Uhr nachmittags, also nach deutscher Zeitrechnung 
von 9 Uhr abends. 
In New Jork werden jetzt die Devisenkurse genau so wie in Deutschland, 
d. h. direkt, notiert, also: veränderlicher Preis der heimischen (Dollar-) 
Währung für 100 Einheiten der fremden Währung, bzw. für 1 £ London usw. 
Für 100 M waren also in New Jork 23,80 Dollar zu zahlen. 1 Dollar ist 
demnach ^ = 4,202 RM. 
Uber die volkswirtschaftliche Bedeutung der Arbitrage sagte Or. von Sie 
mens 1892 im Reichstage: „Stellen Sie sich eine große Wassermasse vor; 
wenn an einem Punkte eine Verschiebung oder Versenkung eintritt, so strömt 
das Wasser dahin, um sich dort, wo die Lücke ist, eine Unterkunft zu suchen und 
das Gleichmaß der Fläche wieder herzustellen. Die Arbitrage ist weiter 
nichts als diejenige Operation, welche versucht, dieses Gleichgewicht der öko 
nomischen Bewegung und der Geldverhältnisse der verschiedenen Staaten auf 
rechtzuerhalten. Es kommen so und so viele Fälle vor, wo die Zahlungs 
bilanz eines Volkes sich gegenüber seinem Nachbar verschiebt: wir müssen zu 
bestimmten Zeiten Getreide kaufen und bezahlen; wir haben nicht gleich die 
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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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