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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Geld-, Bank- und Börsenwesen
  • Title page
  • Contents
  • Erster Teil. Geld und Geldsurrogate
  • Zweiter Teil. Banken und Bankgeschäfte
  • Dritter Teil. Börse und Börsengeschäfte
  • Index

Full text

Papiergeldes, das auf dem Kredit des Emittierenden beruht, keine solchen 
engen Grenzen. Nach unten ist ein Schwanken bis zum Nullpunkt mög 
lich, d. h. es kann wertlos werden. Nach oben ist die Grenze gegeben in 
der Parität des Metallgeldes, auf das die papiernen Geldzeichen lauten. 
Die erste Papiergeldwirtschaft in großem Stil erlebte Frankreich. Die 
von JohnLawin Verbindung mit der Mississippigesellschaft gegründete Bank 
gab Noten aus, die den Charakter als gesetzliches Zahlungsmittel erhielten, mir 
Zusammenbruch der Lawschen Unternehmungen (1720) aber fast völlig wertlos 
wurden. 
In den englischen Kolonien in Nordamerika verlor am Ende des 18. Jahr 
hunderts das Papiergeld, das zur Deckung laufender Staatsausgaben ge 
schaffen worden war, fast jeden Wert. Im Anfang des Jahres 1781 war das 
Verhältnis von Silber zu Papiergeld (Kontinentalnote) wie 1:500, im April 
1781 in Virginien und Nord-Carolina wie 1:1000. Washington schrieb 
damals: „Ein Wagen mit Papiergeld genügt kaum, um dafür einen Wagen mit 
Lebensmitteln zu kaufen. Und damals wurde das auch noch heute zur Bezeich 
nung für etwas ganz Wertloses gebrauchte Wort „not vortb a Continental“ 
(nicht eine Kontinentalnote wert) geprägt. 
Noch berüchtigter waren die französischen Assignaten, die zunächst 
(Dezember 1789) in mäßigen Beträgen und in großen Stücken ausgegeben 
wurden. Die Assignaten waren auf den Namen lautende, mit 5 % verzinsliche 
Schuldverschreibungen, die durch die vom Staat eingezogenen Klostergüter, die 
schwer verkäuflich waren, gesichert sein sollten. Im Herbst 1790 erfolgte eine 
Änderung der Stücklung, indem auch Assignaten bis zu 5 Livres, später sogar 
solche zu Vs, V 4 und V10 Livre ausgegeben wurden, und die Verzinsung hörte 
auf. Der Umlauf der Assignaten mehrte sich rapide: im Juni 1791 stieg er 
auf 900, im Juli 1793 auf 8600, im Juli 1794 auf 6000, im Juli 1795 aus 
12 300, im Juli 1796 auf 34 500, und im September 1796 auf 45 500 Mil 
lionen Livres, d. h. auf etwa das 23fache des früheren Geldumlaufs. Dem er 
höhten Umlauf etwa entsprechend fiel der Wert, und schließlich wurden 
100 Livre Papiergeld so hoch wie V2 Livre Metallgeld bewertet. Die Assignaten 
wurden durch die Mandate abgelöst, die aber auch bald fast völlig ihren Wert 
verloren. 
Solche Inflationen (Aufblähung der Geldmenge) x ) finden wir in zahl 
reichen Ländern. Über ihre Entstehung, ihren Verlauf und ihre Heilung gibt 
st Das Wort Inflation ist zuerst in Amerika in den sechziger Jahren 
des vorigen Jahrhunderts gebraucht worden: Nach dem Sezessionskriege waren 
die Ansichten darüber geteilt, ob man die gewaltig angewachsene Papiergeld 
menge weiterbestehen oder ob man sie „wegsteuern" solle. Diejenigen, die für 
eine Verminderung des Papiergeldes eintraten, nannte man K 0 n t r a k t io 
nist e n, die anderen Jnflationisten.
	        

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Geld-, Bank- Und Börsenwesen. C.E. Poeschel Verlag, 1927.
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