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Geld-, Bank- und Börsenwesen

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Bibliographic data

fullscreen: Geld-, Bank- und Börsenwesen

Monograph

Identifikator:
1012150852
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-27269
Document type:
Monograph
Author:
Obst, Georg http://d-nb.info/gnd/11759296X
Title:
Geld-, Bank- und Börsenwesen
Edition:
25., verbesserte Auflage
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
C.E. Poeschel Verlag
Year of publication:
1927
Scope:
1 Online-Ressource (XV, 521 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
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Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neueste Zeit (Abt. 3)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • I. Entstehung und erste Entwicklungsperiode des modernen Bürgertums
  • II. Neue Gesellschaft, neues Seelenleben

Full text

158 
Zweiundzwanzigstes Buch. 
Die Kompagnie hielt sich bis zum Schluß des 18. Jahr⸗ 
hunderts (1797), und sie beschäftigte in den letzten Zeiten gegen 
6000 Personen. 
Indes waren Entwicklungen von solcher Ausdehnung auf 
deutschem Boden doch selten — erst in der zweiten Hälfte des 
18. Jahrhunderts wurden sie häufiger —: und gerade in ihrer 
Anknüpfung an schon weit verbreitete und mächtige wirtschaft— 
liche Gewohnheiten setzten sie einen Unternehmungsgeist und 
auch eine Höhe des Kapitals voraus, die nur ausnahmsweise 
vorhanden waren. Häufiger dagegen kam es vor, daß man 
auf dem platten Lande, womöglich in den Mittelgebirgen, wo 
stärkere zünftlerische Konkurrenz fern und die Arbeitslöhne be— 
sonders billig waren, aus kleinen Anfängen heraus Haus— 
manufakturen einzurichten suchte. Eines der frühesten, noch 
vor dem Dreißigjährigen Kriege liegenden Beispiele eines 
solchen Vorganges bietet die Entwicklung der Schleierindustrie 
im Vogtlande; diese Manufaktur ist um 1560 von Nurnberger 
Kaufleuten begründet worden. Freilich hielt sie sich in dieser 
ihrer ersten Einrichtung noch nicht; an die Stelle der Nürn— 
berger setzten sich in Plauen heimische Verleger, und diese 
traten nun nach Art der älteren hausindustriellen Ordnungen 
im Jahre 1600 zu einer Innung zusammen, in der sie ihren 
gegenseitigen Wettbewerb regelten. Auf dieser Grundlage ist 
dann die vogtländische Textilindustrie emporgeblüht; zu der 
Schleierproduktion, die sich schon von Jubilate bis Michaelis 
1683 auf 198 Schock Flöre und 2752/4 Schock Schleier und 
Halstücher belief, trat im 18. Jahrhundert die Fabrikation 
baumwollener Stoffe, vor allem der Musseline. Mit der Aus—⸗ 
dehnung der Industrie über das ganze Vogtland ging dann 
zugleich die zünftlerische Organisation der Arbeiter, soweit 
sie noch bestanden hatte, fast ganz verloren, und auch der 
korporative Zusammenhang der Verleger lockerte sich, zumal 
mit der Ausbildung eines immer reicheren Verlegerstandes, zu 
freieren Formen. Doch blieb der Name Innung für den Verein 
der Verleger bestehen, und dieser selbst erhielt sich noch bis zum 
Jahre 1843; im Jahre 1764 umfaßte er 80—90 Mitglieder.
	        

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Hansische Beiträge Zur Deutschen Wirtschaftsgeschichte. Hirt, 1928.
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