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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Beschreibung der südrussischen Hüttenwerke
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

326 Zwolftes Buch. Viertes Kapitel. 
Stärke verlieren mußte? Nur einem übermächtigen Drang der 
Umstände konnte die amorphe Gestaltung der fürstlichen Central⸗ 
verwaltung des 14. Jahrhunderts weichen. 
Aber diese Umstände traten im Verlaufe des 15. Jahr⸗ 
hunderts ein: das 16. Jahrhundert sieht überall die Entwick- 
lung oberster, oft kollegial geordneter Behörden. Grund hier⸗ 
für war, daß sich noch im Laufe des 15. Jahrhunderts die 
ursprünglich sehr einfachen Hoheitsrechte des Fürsten zu reicherer 
Gliederung zu entfalten begannen. 
III. 
Die fürstlichen Hoheitsrechte waren, soweit sie nicht durch 
autonome Entwicklungen von unten her in der Form der 
Grund⸗ und Schutzherrlichkeit getragen wurden, ursprünglich 
aus dem großen Schatze der hoheitlichen Rechte des Reiches 
abgeleitet. 
Die Vermittlung dieser Ableitung hatte im 10. bis 
12. Jahrhundert vornehmlich das Lehnswesen übernommen. 
Indem die großen Reichsbeamten zu Lehnsträgern ihrer Be— 
amtenpflicht und ihres Beamtenrechtes wurden und sich als 
solche erblich entwickelten und dadurch verselbständigten, er— 
griffen sie vollen Besitz von den Hoheitsrechten des Reiches, die 
sie vertraten. Nun schwand allerdings trotzdem die Erinnerung 
an ihre ursprüngliche Beamteneigenschaft erst spät; selbst nach— 
dem die unmittelbar vom Reiche aus mit ihren Gewalten be— 
lehnten Großen seit etwa 1180 Fürsten geworden waren, er⸗ 
hielten sich für sie noch über drei Generationen hin, bis an den 
Schluß des 13. Jahrhunderts, mannigfache Spuren einstiger 
Abhängigkeit. Aber diese wirkten jetzt fast durchweg wohlthätig 
im Sinne gesicherterer territorialer Entwicklung, so vor allem in 
der Thatsache, daß die einzelnen Länder auf Grund des Amtes, 
das ihrer Herrschaft ursprünglich zu Grunde lag, noch immer 
als unteilbar galten, so daß ihre Zerstückelung kaum jemals ohne 
besondere Zustimmung des Reichsoberhauptes vollzogen ward. 
Inzwischen aber hatte ein weiteres Mittel, wodurch 
Hoheitsrechte des Reiches auf die Landesherren übergingen,
	        

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Befreite Arbeit. Seehof, 1920.
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