Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die südrussische Eisenindustrie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die südrussische Eisenindustrie

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die südrussische Eisenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Die Entwicklung bis zum Kriege
  • Beschreibung der südrussischen Hüttenwerke
  • Gesamterzeugung der südrussischen Hüttenwerke
  • Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
  • Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
  • Technische Ausrüstung der südrussischen Hüttenwerke
  • Arbeiterverhältnisse und Arbeiterfürsorge

Full text

Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution. 55 
nehmen. Die von den Werken vorgeschossenen Gelder von zum 
Teil beträchtlicher Höhe gingen in der Folge durch ungeübte und 
betrügerische Führung verloren. 
In den Betrieben sanken Meister und Ingenieure immer mehr 
zu Statisten herab. Wer sich irgendwann — sei es auch vor Jahren — 
mißliebig gemacht hatte, mußte seinen Wirkungskreis verlassen. Auch 
„gegenrevolutionäre Gesinnung“ war oft der Grund zur'Entlassung 
eines Vorgesetzten durch die Arbeiterversammlung. Neu eintretende 
Beamte mußten sich die Genehmigung des Arbeiterausschusses vor 
Antritt ihrer Tätigkeit erwirken. Die geringfügigsten Vorkommnisse 
innerhalb der Betriebe unterlagen einer weitschweifigen Beurteilung 
in einem der Ausschüsse oder der allgemeinen Arbeiterversammlung. 
Der nachher unterlegene Teil fügte sich nicht, und eine höhere 
Stelle mußte sich wieder mit derselben Sache beschäftigen. Die 
neuen Autoritäten hatten weder das Ansehen noch die Machtbefugnis, 
ihren Urteilen Kraft zu verleihen. 
Mit der Herrschaft der Bolschewiki Anfang November 1917 
ging die Demokratisierung der Werke weiter. Ein Erlaß Lenins 
ordnete die Bildung von „Überwachungsausschüssen“ auf Werken 
und Fabriken an. Sie bestanden nur aus Arbeitern, hatten die 
Prüfung aller Betriebsberichte, aller Einkäufe und Verkäufe, und 
verlangten und erhielten das Recht der Gegenzeichnung eines jeden 
Briefes, der aus den Werken herausging. Der Kampf um die Werks 
kasse ging weiter. Er hatte je nach der Persönlichkeit des Leitenden 
oder je nach den örtlichen Verhältnissen mehr oder weniger Erfolg. 
Sache des späteren Geschichtschreibers wird es sein, den Werde 
gang der russischen Revolution darzulegen. Dem Zeitgenossen zeigt 
sich in ihr kein höherer Gedanke. Sie war eingestellt einzig und 
allein auf das Losungswort: „Gib!“ — „Gib das Land den Bauern, 
gib die Fabriken den Arbeitern!“. Aber von neuen Pflichten, die 
mit der Übernahme der Rechte zusammenhingen, wollte keiner etwas 
wissen! Der Ackerboden blieb ungepfiügt und in den Fabriken 
wurde nicht gearbeitet. Der Akkordlohn wurde abgeschafft, die Zeit 
verschwendung kannte keine Grenzen mehr. Neue Werte wurden 
immer weniger geschaffen, aber neues Geld weiter gedruckt. Und 
weil es bald mehr Geld als Ware im nichtarbeitenden Lande gab, 
sank die Kaufkraft des Geldes, und es entstand die fortschreitende 
Teuerung, deren Stillstand nicht abzusehen ist, bevor das Wirtschafts 
leben des Landes nicht in seine früheren Bahnen gelenkt wird. 
Als zu Ende des Jahres 1917 die Arbeitsleistung des Arbeiters* 
in den Kohlengruben von Monat zu Monat sank, waren zuerst ein 
zelne Abteilungen der Hüttenwerke und nachher ganze Werke ge 
zwungen, ihre Betriebe zeitweise einzustellen. Auf Befehl der Arbeiter-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Staatspapierkurs Und Versicherungsgesellschaften. Ernst Siegfried Mittler und Sohn, Königliche Hofbuchhandlung, 1913.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.