Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die südrussische Eisenindustrie

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Die südrussische Eisenindustrie

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die südrussische Eisenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Die Entwicklung bis zum Kriege
  • Beschreibung der südrussischen Hüttenwerke
  • Gesamterzeugung der südrussischen Hüttenwerke
  • Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
  • Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
  • Technische Ausrüstung der südrussischen Hüttenwerke
  • Arbeiterverhältnisse und Arbeiterfürsorge

Full text

Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution. 
auf. Dabei war die Versandziffer des Werkes auf ein Viertel 
früheren Betrages gesunken. 
Bei zeitweiliger Stillegung eines Betriebes oder Werkes sollt^ 
den Arbeitern für die ersten 12 Arbeitstage zwei Drittel ihres Arbeits 
lohnes, für die ganze spätere Zeit der Stillegung die Hälfte bezahlt 
werden. Verlangte der Arbeiter während dieser Zeit seine Abrech 
nung, so kamen ihm 12 Tage Vorausbezahlung zu. Im Falle der end 
gültigen Einstellung eines Betriebes oder Werkes mußte die Werks 
verwaltung bei der Entlassung der Arbeiter eine „Unterstützung“ 
in Höhe des Arbeitslohnes für 24 Arbeitstage nach den Sätzen des 
Kollektivvertrages auszahlen. Außer dieser „Unterstützung“ blieb 
die Forderung der gesetzlichen Zahlung von 14 Tagen bestehen, so 
daß die Arbeiter beim Stillstände vieler Fabriken die Auszahlung 
von 38 Arbeitstagen verlangten. 
Da der Kollekti wert rag von den Industriellen nur unter der 
Bedingung unterschrieben worden war, daß die Ärbeitleistung wieder 
einen guten Durchschnitt erreichen, und daß die Regierung den er 
höhten Ausgaben entsprechende höhere Verkaufspreise für die Fertig 
erzeugnisse festsetzen würde, so weigerten sich nachher — da beide 
Vorbedingungen nicht erfüllt wurden — die Industriellen, den Ver 
trag anzuerkennen und die neuen Lasten auf sich zu nehmen. 
Nach dem Einzuge der Truppen der Mittelmächte wurde die 
Lage der Industrie noch schwieriger. Das rollende Eisenbahnmaterial 
hatte sich durch den Rückzug der Bolschewiki weiter verringert, 
Militärzüge nahmen den Rest in Anspruch, und die Kohlenförderung 
langte kaum für den Bedarf der Eisenbahnen. Den Hüttenwerken 
und Fabriken konnte nichts abgegeben werden, und die Werke, die 
bisher den Betrieb, wenn auch verlangsamt- und unter schweren 
geldlichen Opfern, aufrecht erhalten hatten, kamen jetzt nach und 
nach zum Stillstand. Nach Wiederaufnahme des Eisenbahnbetriebes 
und der teilweisen Abfuhr der bedeutenden Bestände an Fertig 
erzeugnissen, sowie nach Wiedereröffnung der Banken gelang es dann 
den meisten Werken, sich von der Verpflichtung, während des Still 
standes der Betriebe die Arbeitslöhne weiter zu zahlen, durch end 
gültige Abrechnung aller Arbeiter zu befreien. 
Wenn auch die Beruhigung des Landes im Monat Mai und 
Juni die Wiederaufnahme des Eisenbahnbetriebes erlaubte, konnte 
doch die Kohlenförderung nicht gesteigert werden. Es fehlte an 
Arbeitern, da mit den abziehenden Bolschewiki eine große Anzahl 
von Bergleuten des Donezgebietes verschwunden war, weil sie, aus 
Nordrußland stammend, die Ungewißheit der Okkupation im fremden 
Lande nicht ertragen wollten. Noch im November 1917 waren
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Compte Rendu Des Travaux de La Chambre Syndicale Pendant Lʹannée 1926. Soc. Anonyme du Sémaphore de Marséille, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.