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Die südrussische Eisenindustrie

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Bibliographic data

fullscreen: Die südrussische Eisenindustrie

Monograph

Identifikator:
1012685772
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-22791
Document type:
Monograph
Author:
Klein, Hugo
Title:
Die südrussische Eisenindustrie
Place of publication:
Düsseldorf
Publisher:
Verlag Stahleisen
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (82 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die südrussische Eisenindustrie
  • Title page
  • Contents
  • Die Entwicklung bis zum Kriege
  • Beschreibung der südrussischen Hüttenwerke
  • Gesamterzeugung der südrussischen Hüttenwerke
  • Die südrussische Eisenindustrie während der Revolution
  • Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie
  • Technische Ausrüstung der südrussischen Hüttenwerke
  • Arbeiterverhältnisse und Arbeiterfürsorge

Full text

Die Zukunft der südrussischen Eisenindustrie. 
61 
2. Befugnisse der Werksausschüsse; 
3. Befugnisse der Arbeiter-Berufs verbände; 
4. Einsetzung von Schlichtungskammern; 
5. Errichtung von Arbeitsinspektionen und Arbeitskammern 
unter dem Arbeitsministerium. 
Eine weitere unerläßliche Vorbedingung für ein Wiederaufleben 
der Industrie ist die Gesundung des Transportwesens. Schon in 
den letzten Jahren der Priedenszeit betrug der jährliche Bedarf an 
Eisenbahnwaggons 60000 Waggons, während die russischen Fabriken 
insgesamt nicht mehr als 40000 Waggons hersteilen konnten. Man 
war damals schon dazu übergegangen, Waggons von großer Trag 
fähigkeit aus Amerika zu beziehen. Während des Krieges haben 
derartige Lieferungen aus Amerika angedauert. Seit der Revolution 
ist der Zufluß aus dem Auslande versiegt, die Produktion im In 
lande allmählich auf Null herabgesunken, der Verschleiß aber — 
besonders infolge Fehlens von Schmiermaterial — ins Ungemessene 
gestiegen. Schon im September wurde der Bestand an nichtbetriebs 
fähigen Lokomotiven und Waggons auf über 50 °/ 0 angegeben. Seit 
dem ist die Charkower Lokomotivfabrik, die einzige, die bisher noch 
gearbeitet hatte, infolge Arbeiterstreik zum Stillstand gekommen. 
Die Reparaturwerkstätten der Eisenbahn haben, nachdem sie im 
Sommer monatelang nur noch 25 °/ 0 der früheren Reparaturenanzahl 
fertiggebracht hatten, Mitte August durch den allgemeinen Eisen 
bahnerstreik ihre Tore geschlossen. Sie begannen erst Mitte Oktober 
in beschränktem Umfange ihre Tätigkeit. 
Wenn man die Vorbedingungen für ein Wiederaufleben der 
Eisenindustrie — Errichtung einer Staatsgewalt, Regelung der Ar 
beitergesetzgebung und Gesundung des Transportwesens ■— berück 
sichtigt, so kann man wohl sagen, daß selbst unter günstigen Um 
ständen vor Ablauf von 2—3 Jahren die Wiederaufnahme der Arbeit 
der Eisenindustrie in einem Umfange von der Hälfte der früheren 
Produktion nicht möglich erscheint. 
Die südrussische Eisenindustrie war begründet auf den Eisen 
erzvorkommen von Krivoi Rog und von Kertsch und dem Kohlen 
vorkommen des Donezgebietes. 
Das Eisenerzvorkommen von Krivoi Rog an der Grenze 
der Gouvernements Jekaterinoslaw und Cherson gelegen, ist bisher 
auf seine Mächtigkeit noch nicht in großzügiger Weise erforscht 
worden. In den Jahren 1911 und 1912 wurde von der Regierung 
eine Kommission unter dem Vorsitze des Chefs der Bergverwaltung 
des Südbezirkes ernannt, die den Gesamtvorrat auf 1 2 Milliarden 
Pud 1 ) annahm. Aber es kam damals die Vermutung auf, daß diese 
J ) Ungefähr 200000000 t.
	        

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Le Travail Dans l’Europe Chrétienne Au Moyen Âge (Ve-XVe Siècles). Alcan, 1930.
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