Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung

Monograph

Identifikator:
1013266285
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23296
Document type:
Monograph
Author:
Lenz, Adolf http://d-nb.info/gnd/11764000X
Title:
Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
Place of publication:
Stuttgart
Publisher:
Verlag von Ferdinand Enke
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XVI, 315 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftskampf der Völker und seine internationale Regelung
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Der Kampf des wirtschaftlichen Imperialismus
  • Zweites Kapitel. Der Wirtschaftskrieg im engeren Sinne
  • Drittes Kapitel. Das Wesen des Wirtschaftskampfes
  • Viertes Kapitel. Die Beendigung des Wirtschaftskrieges
  • Fünftes Kapitel. Die internationale Regelung des Wettbewerbes der Völker

Full text

72 Die einzelnen Kampfmittel, 
wachsen von Waren, die zur relativen Bannware gezählt wurden, aber 
doch bis in die jüngste Zeit eine Unterscheidung zwischen absoluter 
und relativer Bannware, wobei an der günstigeren Behandlung der 
letzteren festgehalten wurde. Die Londoner Erklärung von 1909 hatte 
versucht, in das bisherige, durch das jeweilige, selbst während des Krieges 
wechselnde Interesse der Kriegführenden allein bestimmte Konterbande 
recht dadurch eine Ordnung zu bringen, daß sie eine Liste der ohne 
weiteres als absolute oder relative Bannware geltenden Gegenstände 
und eine Liste der schlechterdings nicht als Bannware erklärbaren 
Gegenstände aufstellte (Freiliste, Art. 22, 24, 28, 29). Freilich wurde 
jedem Kriegführenden die Befugnis belassen, die allgemeinen Listen der 
absoluten und relativen Bannwaren mittels einer besonderen Erklärung 
zu erweitern (Art. 23, 25). 
Die Unterscheidung zwischen den beiden Arten der Bannware war 
nach der Londoner Erklärung von Bedeutung für die Annahme der 
feindlichen Bestimmung der Ware im Einzelfalle und für die Anwendung 
des Grundsatzes der fortgesetzten Reise, wovon noch näher gehandelt 
werden soll. 
Das für die übrigen Staaten der Entente vorbildliche Konterbanderecht 
Englands geht zunächst von der Londoner Erklärung aus, weil die Re 
gierungen Frankreichs und Rußlands sich trotz mangelnder Ratifikation 
für die grundsätzliche Beobachtung der Londoner Erklärung für das Zu 
sammenwirken der Flotten entschieden hatten. 
Zunächst wird die Londoner Erklärung in der englischen Verord 
nung vom 20. August 1914, im französischen Dekret vom 25. August 1914, 
im russischen Ukas vom 15./28. Dezember und im italienischen Dekret 
vom 3. Juni 1915 grundsätzlich angenommen. 
Von allem Anfänge an hatten die alliierten Mächte abgeänderte 
Listen der Bannware veröffentlicht. Auch darin ist England mit der 
Verordnung vom 4. August 1914 vorangegangen. Sie vermehrte die ab 
solute Bannwarenliste der Londoner Erklärung um die Luftfahrzeuge 
und deren Bestandteile, die noch in der relativen Liste der Londoner 
Erklärung standen. Mit der durch die englische Verordnung vom 
20. August 1914 bestätigten Liste stimmte die des französischen Dekrets 
vom 11. August 1914 überein. 
Bald begann aber die englische Konterbandepolitik Waren auf die 
Listen der relativen Bannware zu setzen, in denen eine Abhängigkeit 
Deutschlands von der Einfuhr schon vor dem Kriege nachweisbar 
war. Diesem lieferten Rußland hauptsächlich agrarische Produkte, ani 
malische Lebensmittel und Holz, Frankreich hauptsächlich Felle, Eisen 
erze und Rohseide, England hauptsächlich Steinkohle und Wollgarne, 
Italien hauptsächlich Rohseide und Südfrüchte, Belgien Pferde, Holland 
Milchbutter, Spanien, Schweden und Norwegen Eisenerze, die Vereinigten
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Wirtschaftskampf Der Völker Und Seine Internationale Regelung. Verlag von Ferdinand Enke, 1920.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.