Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Oekonomik der Transformationsperiode

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Metadata: Oekonomik der Transformationsperiode

Monograph

Identifikator:
1013879643
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-23338
Document type:
Monograph
Author:
Bucharin, Nikolaj Ivanovič http://d-nb.info/gnd/118516574
Title:
Oekonomik der Transformationsperiode
Place of publication:
Hamburg
Publisher:
Verlag der Kommunistischen Internationale
Year of publication:
1922
Scope:
1 Online-Ressource (199 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
9. Kapitel. Die ökonomischen Kategorien des Kapitalismus in der Uebergangsperiode
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Schutz dem Arbeiter!
  • Title page
  • Contents

Full text

102 
„Normal-Arbeitstag", b. h. „die zur Vollbringung der nothwendigen Gesellschafts 
arbeit nothwendige Arbeitszeit des Individuums, muß (natürlich) mit der stei 
genden Productivität der Arbeit (durch verbesserte Maschinen, wirthschaft- 
lichern Betrieb, größere Concentrirung der Production rc.) beständig ab 
nehmen," so daß es recht wohl beider allgemeinen Arbeitspflicht und 
den sich steigernden Fortschritten der Production begreiflich ist, wenn die 
Socialisten (z. B. Bebel in seiner Schrift: „die Frau in Vergangenheit, Gegen 
wart und Zukunft") einen zwei- oder dreistiindigen „Normal-Arbeitstag" in 
Aussicht stellen. Dieselben vergessen nur, erstens, die in gleicher Weise wachsende 
Volks Vermehrung und die damit steigenden Schwierigkeiten der Ernährung, 
und, zweitens, die mit der Cultur steigenden Gesellschaftsbedürfnisse 
mit in Rechnung zu ziehen. 
„In einer geordneten, auf Gerechtigkeit gegründeten Gesellschaft", wie der 
Zukunftsstaat es sein soll, „wird die nothwendige Gesellschaftsarbeit und deren 
Ertrag (natürlich) gleichmäßig vertheilt", und so wird der Normal-Arbeitstag 
der Maßstab, wie der Arbeitsleistung, so auch des Arbeitsertrages. Da 
die Arbeit gemäß der socialistischen Auffassung „allein die Quelle" und der Maß 
stab aller wirthschaftlichen Werthe und Güter ist, so bildet der 
„Normalarbeitstag" im socialistischen Zuknnftsstaat überhaupt die Einheit, der 
Werthmesser aller wirthschnftlichen Güter — das „Geld" des Zukunftsstaates. 
Der Staat gibt die Werthzeichen, auf „Normalarbeitstage" lautend, aus; jeder 
Biirger wird mit diesen Werthzeichen vom Staate, dem einzigen großen Arbeit 
geber, „ausgelöhnt", anderseits kann derselbe jederzeit gegen diese Werthzcichen 
in den Staatsmagazinen ein entsprechendes Quantum Arbeitsprodncte („Waaren") 
jeder Art eintauschen, „kaufen". — Offenbar hat der „Normal-Arbeitstag" in 
diesem Sinne die socialistische Gesellschafts- und Staats-Ordnung 
zur Voraussetzung. 
Rodbertus steht auf dem Boden der bestehenden Gesellschafts-Ordnung, 
will aber auch den Normal-Arbeitstag zur Grundlage des Normallohnes erheben, 
und so zum Hebel der Lösung der Arbeiterfrage auch im Rahmen der heutigen 
Gesellschafts- und Eigenthums-Ordnung machen. 
„Soll ein normaler Arbeitstag," so führt Rodbertus aus, „diese Aufgabe 
erfüllen, so müssen zu der Beschränkung des Arbeitstages auf eine bestimmte 
Anzahl von Zeitstunden (freilich) noch einige andere Bedingungen hinzukommen." 
Zunächst darf der normale Arbeitstag nicht bloß nach Zeit, sondern 
muß außerdem noch nach Werk normirt werden. 
„Und das würde so geschehen müssen: 
„Nachdem der normale Zeitarbeitstag in jedem Gewerk resp. zu 6, 8, 10 oder 1% 
Zeitstunden (je nach der Schwere der Arbeit rc.) festgestellt worden, niuß auch noch in jedem 
Gewerk: 
das normale Arbeitswerk solchen Zeitarbcitstages festgesetzt werden, d. h. mutz 
diejenige Quantität Werk oder Leistung normirt werden, die ein mittlerer Arbeiter, bei 
mittlerer Geschicklichkeit und mittleren! Fleiß, während eines solchen Zeitarbeitstages iu 
seinem Gewerbe zu liefern im Stande ist. Diese Quantität Werk oder Leistung repräsen- 
tirte in jedem Gewerk das gleiche normale Arbeitswerk eines normalen Zeitarbeits 
tages und constituirte damit auch in jedem Gewerk:
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Schutz Dem Arbeiter! Bachem, 1890.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many grams is a kilogram?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.