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Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

Monograph

Identifikator:
101398451X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24500
Document type:
Monograph
Author:
Ernst, Robert http://d-nb.info/gnd/105520864X
Title:
Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & CO., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung, J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung, Georg Reimer, Karl J. Trübner, Veit & Comp.
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 189 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
III. Hauptteil. Der Wanderungsverlauf und die im Zusammenhang damit getroffenen Massnahmen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919
  • Title page
  • Contents

Full text

180 VermögenSzuwachssteuergcsctz. § 4. 
er umfaßt also auch die einem Land- oder Forstwirtschastsbetriebe, nicht nur 
die einem Gewerbebetriebe gewidmeten Grundstücke und grundstücksgleichen 
giechte. Nach § 23 Abs. 2 Satz 2 Ausf.Best. zum WBG. soll als „in dem Betriebe 
angelegt" gelten „das ganze Vermögen, auf welches die Buchführung sich 
erstreckt". Danach würden Vermögensteile, die zweifellos dem Betriebe ge 
widmet sind, nicht als in dem Betriebe angelegt, d. h. als Betriebsvermögen 
gelten, weil sie nicht durch die Bücher laufen. Diese Auffassung findet im Ges. 
keine Stütze und ist auch im § 28 Ausf.Best. zum BSt.G. nicht wiederholt. 
Ist aber dem Betriebe Vermögen gewidmet, auf das sich die Buchführung und, 
was entscheidend ist, der Abschluß nicht erstreckt, so liegt eben keine vollständige 
Buchführung und kein vollständiger Abschluß vor, und kann § 28 Abs. 2 BSt.G. 
deshalb überhaupt nicht zur Anwendung kommen. 
6. Nach dem 2. Satze des § 28 Abs. 1 BSt.G.Ausf.Best. sind „die seit 
dem Schlüsse des letzten Wirtschafts- oder Rechnungsjahres bis zum gesetzlichen 
Stichtag eingetretenen Verschiebungen zwischen dem im Betrieb angelegten 
Vermögen und dem sonstigen Vermögen des Steuerpflichtigen zu berück- 
sichtigen". Die Verträglichkeit dieser Bestimmung mit dem Wortlaut des § 28 
Abs 2 BSt.G. erscheint aber zweifechaft. Denn einer diese späteren Verschie 
bungen berücksichtigenden Bermöqensfeststellung wird nicht mehr der Vermögens 
stand am Schlüsse des letzten Wirtschasts- oder Rechnungsjahres, sondern der 
jenige am Stichtage zugrunde gelegt. Die Auslegung des Bundesrats ließe sich nur 
dann halten, wenn der § 28 BSt.G. sich nur, wie die Abschnittsüberschrift „Wert- 
ermittlung" besagt, auf die Bewertung des Vermögens beschränkte. Das 
ist aber nicht der Fall. Er betrifft nicht nur diese, sondern auch die Steuerpflicht, 
insbes. auch die objektive, nämlich die Ermittlung der Bestandteile des Ver 
mögens, und in beiden Beziehungen, sowohl hinsichtlich der Ermittelung der 
Vermögensbestandteile als auch hinsichtlich derjenigen des Wertes, enthält der 
Abs. 2 eine Ausnahme von der Regel des Abs. 1. Eine die fragliche Bestimmung 
der Äusf Best, ablehnende Auslegung führt auch nicht etwa dazu, daß Vermögens 
bestandteile, die erst nach dem Schlüsse des Wirtschasts- oder Rechnungsjahres 
dem Betriebsvermögen einverleibt sind, außer Betracht zu lassen wären. Vielmehr 
bestimmt sich bei Anwendung des § 28 Abs. 2 BSt.G., was als Betriebsvermögen 
anzusehen ist, lediglich nach dem dort bezeichneten Zeitpunkt; alles übrige an 
dem späteren regelmäßigen Stichtage vorhandene Vermögen ist zwar, wenn 
es seiner Art nach steuerbar ist, steuerbares Vermögen, aber nicht Betriebs 
vermögen. Nur hinsichtlich beweglicher Gegenstände der in § 8 BSt.G. bezeich- 
neten Art kann es dahin kommen, daß sie außer Betracht zu lassen smd, weck 
sie erst nach dem Schlüsse des Wirtschafts- oder Rechnungsjahres dem Betriebe 
gewidmet und aus Nichtbetriebs- Betriebsvermögen geworden sind. 
Nicht schafft der § 28 Abs. 2 BSt.G. eine Ausnahme von den Grundsätzen 
über di/ Art des maßgeblichen Wertes in der Richtung, daß etwa der in die 
Jahresabschlüsse eingestellte Wert der Veranlagung unbedingt zugrunde gelegt 
werden müßte, für die Steuerbehörde bindend wäre. Dahingehende Älnträge 
wurden in der RTKommission zu § 15 WBG. für ordnungsmäßige kauf- 
männische Buchführung gestellt, aber abgelehnt (Komm.-Ber. z. WBG. S. 67s.). 
Die Fassung des § 28 Abs. 2 schließt auch eine solche Annahme aus, weil der 
Absatz sich nicht auf Vollkaufleute i. S. des HGB. beschränkt, nur für diese aber 
gesetzliche Vorschriften über den in die Abschlüsse einzustellenden Wert bestehen, 
der übrigens nach dem Pr. OVG. der gemeine Wert ist. So auch RFH. IA 42 
u. 44 v 13. Jan. 1920. 
7. Auf die Feststellung des Endvermögens findet § 28 Abs. 2 BSt.G 
bei der VZA. nach §5 Abs. 2 VZAG. keine Anwendung.
	        

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Kommentar Zum Gesetz Über Eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs Und Zum Gesetz Über Eine Außerordentliche Kriegsabgabe Für Das Rechnungsjahr 1919 Vom 10. September 1919. Verlag von Otto Liebmann, 1920.
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