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Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

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Bibliographic data

fullscreen: Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes

Monograph

Identifikator:
101398451X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-24500
Document type:
Monograph
Author:
Ernst, Robert http://d-nb.info/gnd/105520864X
Title:
Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & CO., vormals G.J. Göschen'sche Verlagshandlung, J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung, Georg Reimer, Karl J. Trübner, Veit & Comp.
Year of publication:
1921
Scope:
1 Online-Ressource (VIII, 189 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
I. Hauptteil. Die Ursachen der Abwanderung und ihr Umfang
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Eingliederung der vertriebenen Elsass-Lothringer in das deutsche Wirtschaftsleben im Augenblick seines Tiefstandes
  • Title page
  • Contents
  • I. Hauptteil. Die Ursachen der Abwanderung und ihr Umfang
  • II. Hauptteil. Der Wanderungsvorgang Elsass-Lothringischer Bevölkerungsgruppen unter dem Gesichtspunkt der Einwanderung nach Deutschland
  • III. Hauptteil. Der Wanderungsverlauf und die im Zusammenhang damit getroffenen Massnahmen
  • Schluss. Die Lösung des Problems in ihrer politischen Bedeutung

Full text

DIE URSACHEN DER ABWANDERUNG UND IHR UMFANG. 11 
Deutschland kritisch zu werden begann, setzte sie mit 
ihrer Wühlarbeit ein, und die Fehler der deutschen Mili 
tärbehörden verschafften ihr die nötigen Angriffspunkte. 
Ein glückliches Kriegsende hätte trotzdem alle Miß 
stimmung zunichte gemacht. Statt dessen kam unser großer 
Zusammenbruch. Die letzten Tage der deutschen Herr 
schaft konnten nicht werbend für Deutschland wirken. 
Die Wurzeln des Deutschtums waren im Reichsland noch 
nicht so tief in das Denken und Fühlen der einheimischen 
Bevölkerung eingedrungen, daß sie eine Charakterfestig 
keit hätten nähren können, die allen Lockungen Frank 
reichs zum Trotz, den Siegern zum Trotz, ein Bekenntnis 
zum hungernden zusammengebrochenen Deutschland ermög 
licht hätte, zu dem Deutschland, das in seiner Kraft und 
Blüte den Bruder oft voll Mißtrauen behandelt hatte. 
Und bei dieser Betrachtung dürfen wir ein anderes 
nicht übersehen: es besteht in der Tat in Elsaß-Lothringen 
eine gewisse Doppelkultur auf allen Gebieten. So auch 
im politischen Denken. Der Einfluß Frankreichs ist un 
verkennbar. Demokratie! Unter diesem Schlagwort sahen 
viele der Elsaß-Lothringer die Freiheit in jeglicher Form. 
Preußische Ordnung und preußische Disziplin wurden leicht 
als Unterdrückung betrachtet. So bestand eine gewisse An 
passungsfälligkeit an Frankreich, und es war von großer 
Bedeutung, daß die oberste Schicht der elsaß-lothringischen 
Bevölkerung die französische Sprache beherrschte. Aus 
diesen Umständen muß man Verständnis dafür zu ge 
winnen suchen, daß die Elsaß-Lothringer beim Einzug 
der Franzosen keinen flammenden Protest erhoben. Die 
große Schar der Deutschgesinnten hat die Franzosen nicht 
jubelnd begrüßt, aber sie hatte, behindert durch die an 
gedeuteten Schwächen, nicht die Kraft zu aktivem Handeln. 
Die französisch gesinnten Kreise der elsaß-lothrin 
gischen Bevölkerung rissen die Masse der Urteilslosen und 
Zweifelnden, der Gesinnungslumpen und Gewinnjäger mit 
sich fort! Sie wußten einen Empfang der Befreier zu insze 
nieren, der alles bisher Dagewesenen spottete. Bezahlte 
Kräfte wirkten als glücklich Befreite mit. Doch damit
	        

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Die Eingliederung Der Vertriebenen Elsass-Lothringer in Das Deutsche Wirtschaftsleben Im Augenblick Seines Tiefstandes. Vereinigung Wissenschaftlicher Verleger, Walter de Gruyter & CO., vormals G.J. Göschen’sche Verlagshandlung, J. Guttentag, Verlagsbuchhandlung, Georg Reimer, Karl J. Trübner, Veit & Comp., 1921.
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