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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Organisation
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

Die organisatorische Auswahl. 
125 
durchgebildet sind. Zur Prüfung der geistigen Berufe stehen im allgemeinen fol 
gende Verfahren in Anwendung 1 : 
1. Die Prüfung der Kenntnisse und des Wissens durch Befragen. 
2. Die Lösung von Aufgaben, welche nach Art, Umfang und Zeitmaß ihrer Fragestellung 
und der Lösung bestimmte Schlüsse auf die Eignung zulassen. 
3. Die Test-Prüfungen zur Prüfung des Gedächtnisses, der Auffassungsgabe, der Ent 
schlußfähigkeit, des Beeinflussungs- und Sammlungsvermögens. 
4. Die Beurteilung auf Grund von gut ausgearbeiteten Fragebogen und Erfahrungstat 
sachen. 
Dabei spielen die für den jeweiligen Beruf gewichtigsten Eigenschaften im 
Hinblick auf die Bewertung noch eine Rolle. Das bedeutet, daß die „verschieden 
sten Berufe und die psychologischen Anforderungen, die durch sie gestellt werden, 
zunächst sorgsam analysiert werden müssen, ehe solche Tests in befriedigender 
Weise der Situation angepaßt werden können“ 1 2 . 
Die Vielzahl der bisher entwickelten psychotechnischen Eignungsprüfungen er 
klärt sich als Stufenleiter zwischen messenden und symptomatologisch beobach 
tenden Verfahren oder einer Verbindung von beiden; die Entwicklung ist von der 
Leistungsmessung mehr und mehr zur Arbeits- und Typencharakteristik 3 gegan 
gen, wie es auch das Ausleseverfahren der Bosch-A.-G. kennzeichnet, die den 
Schwerpunkt „immer noch mehr auf die allgemeine Intelligenz und auf die 
Charakterveranlagung“ ‘ legen will 4 . Das in der Bilderbeilage nach S. 144 abgedruckte 
Schaubild (Nr. 6) des Prüfungsverfahrens der Firma Bosch A.-G., Stuttgart 5 und 
der Psychotechnische Personalbogen der Henkel & Co., G.m.b.H., Düsseldorf 6 
auf S. 127 mögen die Sorgfalt und Feinheit der heutigen Ausleseverfahren zeigen 7 . 
„Daß die Berufstüchtigkeit in sehr viel höherem Maße von Charaktereigenschaf 
ten als den von durch die Tauglichkeitsuntersuchung zu erfassenden Fähigkeiten 
abhängt“ 8 , ist eine Äußerung aus der Praxis, die für bestimmte Fälle ihre Berech 
tigung haben mag und der immer eine Berücksichtigung zuzuerkennen sein wird; 
daneben aber bleiben die technische Leistungsfähigkeit und die auf ihre Erken 
nung gerichteten Verfahren der Arbeits- und Leistungsproben insbesondere für 
den Akkordarbeiter voll gültig, zumal die charakterlichen Eigenarten und ihre 
Formung auf anderen Wegen sichtbar gemacht werden können und müssen 9 . 
Daß die Prüfung der Stoffe und Verfahren 10 nicht mit derartigen 
Schwierigkeiten zu kämpfen hat, bedarf keines besonderen Nachweises. Immerhin 
sind auch hier die Verhältnisse nicht einfach, doch hegen die Zweifel und Unsicher 
heiten weniger in den eigentlichen Bedingungen der Sache und der Prüfung als in 
den Wünschen und Zielen hinsichtlich ihrer Verwendung, also in den Bestim 
mungsgründen der Auswahl (auf die noch eingegangen werden muß). Es gilt bei 
der Stoffuntersuchung die Frage zu klären, „ob der gewählte Stoff die Eignung 
1 Baumgarten, Fr.; Die Berufseignungsprüfungen, und Giese. 
2 Münsterberg: Grundzüge . .., S. 129. 
3 Siehe Leistungs-und Charakterprüfung. Z. f. O. vom 5. August 1931. 
4 BKW-Veröff. Nr. 87, S. 84. 5 Entnommen aus BKW-Veröff., S. 238. 
6 Entnommen aus Schmidt: Henkel & Co. AG. 
7 Über die im übrigen die mehrfach angezogene BKW-Veröff. Nr. 87 sowie die im Sohrift- 
tumsverzeiohnis angegebenen Schriften von Giese, Baumgarten, Couve, Freund u. a. 
einen ausgezeichneten Überblick geben. Als ausgezeichnete Einführung in einen rein geistigen 
Beruf sei noch erwähnt Sohigut: Die Berufseignung des Bücherrevisors. Berlin-Wien 1933. 
8 RKW-Veröff. Nr. 87, als Äußerung der Maybach-Motorenwerke. 
8 BKW-Veröff. Nr. 87, S. 243. 
10 Eingehende Darstellungen finden sich in: Handbuch für industrielle Werkleitung, heraus 
gegeben von Frölich, Übersetzung von „Alfords Managements Handbook“ (Ronald Press Co., 
New York), unter dem Abschnitt: Güteprüfung von Badford. Ferner im Handbuch der 
Rationalisierung, Abschnitt Materialprüfung und Werkstoffkunde (S. 186ff.). Hier ist auch 
■auf S. 1133—36 eingehend Literatur angegeben. Schließlich Buxbaum: S. 95—103. — 
Pohl: Hilfsbuoh für Einkauf und Abnahme metallischer Werkstoffe, Berlin.
	        

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Untersuchungen Über Das Versicherungswesen in Deutschland. Verlag von Duncker & Humblot, 1913.
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