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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Organisation
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

130 
Die Organisation. 
Volks- und Erziehungsgemeinschaft im Sinne einer alles umfassenden national 
sozialistischen Weltanschauung durchführen. 
In engem Zusammenhang mit den Auswahlverfahren und zugleich als hervor 
stechendes Schulungsziel ist die Werkspflege zu erwähnen. 
Das Schwergewicht liegt naturgemäß auf der Personalpflege; sie bildet im 
Rahmen der betrieblichen Organisation einen wichtigen und demgemäß umfang 
reichen Bestandteil und ist durch das Schlagwort Betriebliche Sozialfürsorge im 
wesentlichen Umrissen. Sie wurde im Abschnitt B IV bereits dargestellt. 
Zwar ist der Standpunkt und die Einordnung der betrieblichen Sozialfürsorge 
umstritten; wenn sie hier als Ausleseverfahren des Betriebes eingereiht wird, so 
ist der wohl selten angezweifelte Gesichtspunkt maßgebend, daß ihr wesentliches 
Ziel, vom Betriebe aus gesehen, „nicht die Charitas sein kann“ 1 . „Ihr Sinn muß 
sein, die Arbeitsorganisation und Arbeitsatmosphäre zu verbessern, das Produ 
zieren und Zusammenarbeiten reibungsloser zu machen, Quellen der Unzufrieden 
heit oder gar der sozialen Vergiftung zu verstopfen, Vertrauen und Aufrichtigkeit 
zu schaffen 1 2 .“ Kurz das, was wir einleitend in diesem Abschnitt als Auswahl 
kennzeichneten: eine Heranholung und Begünstigung der für den Wirtschafts 
betrieb geeigneten und eine Behinderung und Ausscheidung der ungünstigen Be 
dingungen. 
Anhang: Die Bestimmungsgründe der Auswahl. 
Es bleibt noch zu erwähnen, nach welchen Bestimmungsgründen die Auswahl 
getroffen wird. Sie lassen sich einteilen in zwei große Gruppen: die rein technische 
Eignung und die Wirtschaftlichkeit. In vielen Fällen werden geringere Kosten 
ohne weiteres eine größere Wirtschaftlichkeit bedeuten, aber dies ist durchaus 
nicht immer so. Vielmehr ist oft ein sehr eingehendes, aber trotzdem nicht mit 
genügender Genauigkeit mögliches Abwägen beider Bestimmungsgründe not 
wendig. 
Geeignet ist alles, was dem technischen Zweck entspricht; aber die Wege 
zum technischen Zweck sind verschieden: Buch oder loses Blatt, manuelle oder 
maschinelle Buchführung, Laufjungen- oder Rohrpostsystem, Fernruf- oder Auf 
suchsystem der Verständigung, Einzelzimmer oder Arbeitssaal, Maschinenstall 
oder Fließband, Schweißen oder Gießen oder Nieten, Stein- oder Holz- oder Be 
tonfußboden, Kohle-, Gas- oder elektrische Öfen, Zeit-, Akkord- oder Prämienent 
lohnung, kurz jede technische Aufgabe läßt mehrere Möglichkeiten ihrer Erledi 
gung zu. Die Entscheidung liegt immer beim Fachmann, der die reine technische 
Eignung auflöst in ihre Bestandteile: Sicherheit, Sauberkeit, Schnelligkeit, Ein 
fachheit, Kontrollierbarkeit, Genauigkeit, Dauerhaftigkeit, Möglichkeiten des Er 
satzes, der Ergänzung oder Erneuerung u. a. und zwischen ihnen abwägt. Da 
neben aber laufen die Fragen der Billigkeit oder Preiswürdigkeit und der Absatz 
möglichkeit, die erst ihre wirtschaftliche Brauchbarkeit entscheiden (vgl. AIII). 
Beim Personal ist die sog. Einsatzbereitschaft, ferner die Werksverbunden 
heit und endlich die körperliche Tauglichkeit vorwiegend wichtig. Daraus leiten 
sich folgende Eignungsfaktoren als Bestimmungsgründe der Personalauswahl ab 3 ; 
1. Günstige geistige und technische Veranlagung für den gewählten Beruf oder die be 
stimmte Erzeugungsform. 
2. Gleichartigkeit der Veranlagungen im Hinblick auf Ausbildung und Erzeugungsablauf. 
3. Anpassungsfähigkeit gegenüber den verschiedenartigen Anforderungen im Betriebe. 
4. Voraussetzungen familiärer und sozialer Art hinsichtlich einer erfolgversprechenden 
Ausbildung. 
1 Winsohuh; Gedanken zum Problem einer neuen Werkspolitik. —In Briefs: Probleme 
der sozialen Betriebspolitik, S. 150. 
2 Winsohuh: S. 160. 3 Siehe auch: BKW-Veröff. Nr. 87, S. 229.
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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