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Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

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Bibliographic data

fullscreen: Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)

Monograph

Identifikator:
1014011027
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-25942
Document type:
Monograph
Author:
Prion, Willi http://d-nb.info/gnd/101278861
Title:
Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Julius Springer
Year of publication:
1936
Scope:
1 Online-Ressource (VII, 240 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Business and Management Classics
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
C. Die Organisation
Collection:
Business and Management Classics

Contents

Table of contents

  • Der Wirtschaftsbetrieb als Betrieb (Arbeit)
  • Title page
  • Contents
  • A. Die Grundlagen
  • B. Die Menschen im Betrieb
  • C. Die Organisation
  • D. Die Wirtschaftlichkeit
  • Index

Full text

146 
Die Organisation. 
Arbeitsart durchgeführt wird, so daß die Bearbeitung der Lohnzettel dieser Abtei 
lung gegenüber denen einer anderen Abteilung oft einen erheblichen Unterschied 
aufweisen kann. Es besteht aber in diesem Fall ein ganz besonderer Zweck, näm 
lich eine Abrechnung nach Kostenstellen, neben dem Artteilungszweck, der Lei 
stungssteigerung des betreffenden Angestellten. 
Hierbei fällt auch gleich der Unterschied im Zweck zwischen Mengen- und 
Artteilung auf: bei der Artteilung handelt es sich fast immer um eine Leistungs 
steigerung und damit um eine Verbilligung; bei der Mengenteilung handelt es sich 
jedoch meist um die Erreichung eines bestimmten organisatorischen Zwecks, ja 
es kann die Mengenteilung nach bestimmten Gesichtspunkten sogar zu einer 
Kostensteigerung führen, die aber für die Erreichung des übergeordneten Zweckes 
in Kauf genommen wird. So macht die unter Umständen nötige Sortierung des 
Arbeitsmaterials im letzten Beispiel — der Lohnzettel — Kosten, welche sonst 
nicht aufgetreten wären. 
Die zweite Hauptgruppe der Aufgabengliederung, die Aufgabenzerlegung, d. h. 
die Aufspaltung der Arbeit oder die Zerlegung der Arbeit in kleinere Arbeitsein 
heiten, ist immer zugleich eine Artteilung. So wird also zum Beispiel das Aus 
schreiben von Rechnungen in drei Arbeitsvorgänge zerlegt: Adressieren der Rech 
nung, Ausfüllen der Rechnung und Versenden; oder das Versenden in: Falten der 
Rechnung, Adressieren des Umschlags, Frankieren und zur Post bringen, wobei 
jeder einzelne Arbeitsvorgang von einem anderen Angestellten ausgeführt wird. 
Artteilung hat also nichts mit der Art der Teilung zu tun, sondern teilt die Gesamt 
arbeit in verschiedene Arbeitsarten. Diese Methode der Arbeitsteilung kommt 
vorwiegend in der Technik zur Anwendung; die Arbeit wird — nach der Fordschen 
Methode — in ihre Untereinheiten zerlegt, wobei Ford dieses System bis ins letzte 
durchführt, indem jedem Arbeiter nur ein einziger Handgriff aufgegeben wird. 
Die Arbeit wird also bis in die kleinstmögliche Einheit aufgespalten, also sozusagen 
die Primzahl jeder Arbeit gesucht und sie bis dahin aufgelöst. 
Außerordentlich wichtig für die Praxis der Aufgabengliederung ist ein hoch- 
entwickeltes Ordnungswesen, d. h. eine weitgehende Normalisierung und Typi 
sierung der Arbeit, welche Voraussetzung für jede Aufgabenzerlegung, die sinnvoll 
sein soll, sind. Wenn nur ungleichartige Arbeit zu verteilen ist, läßt sich eine sinn 
volle Aufgabenzerlegung nicht durchführen. Dann ist nur eine rein mengenmäßige 
Aufgabenteilung, bestenfalls nach der Eignung der zur Verfügung stehenden Ar 
beitskräfte möglich. 
2. Zweck und Bedeutung. Die Bedeutung der Aufgabengliederung ist im fol 
genden zu erkennen: sie ermöglicht einmal die Erledigung von Aufgaben, welche 
über das Vermögen des einzelnen oder einer Gruppe von Menschen hinsichtlich 
ihrer geistigen und körperlichen Kräfte und Fähigkeiten, der notwendigen Kennt 
nisse und Handfertigkeiten und der zu bewältigenden Arbeitsgeschwindigkeit 
hinausgehen. Sie gibt damit nicht nur eine Vereinfachung, sondern auch eine Ver 
engung und Vervielfachung der einzelnen Aufgaben. Erst die Gliederung der einen 
großen Zweckaufgabe des Betriebes in viele Einzelaufgaben schafft die Vorbedin 
gungen für die Beschäftigung einer großen Anzahl von Menschen an einer gemein 
samen Aufgabe: ,,Die Zahl der zur Erreichung eines bestimmten Wirtschafts 
zwecks tätigen Menschen wächst . . . und zugleich findet eine Differenzierung der 
Arbeit statt 1 .“ So unterteilt sich etwa die oberste Zweckaufgabe eines Waren 
hauses, nämlich Handel zu treiben, in verschiedene sachliche Aufgabenkreise: 
Einkauf, Lagerung, Absatz, Verwaltung, Geldwesen u. a. und weiter etwa der 
Einkauf in: Angebotseinholung, Bestellung, Warenannahme, Rechnungsprüfung, 
1 Bücher: S. 300.
	        

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Der Wirtschaftsbetrieb Als Betrieb (Arbeit). Verlag von Julius Springer, 1936.
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